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Ausgeblättert

ArtikelNachrichten aus der Chemie
An der Tür zum Sozialraum in der GDCh-Geschäftsstelle in Frankfurt hängt eine Postkarte: „Bevor isch misch uffreesch, isses mer liewer egal“. Wir Hessen haben eben so unsere eigenen Strategien, mit Unangenehmem umzugehen. Aber Vorsicht: Egalsein heißt nicht, alles auszuhalten, und alles auszuhalten heißt nicht resilient sein. Resilienz wiederum bedeutet nicht, dass uns Krisen nichts ausmachen. Die American Psychological Association definiert Resilienz als die Fähigkeit, sich an Belastungen anzupassen und nach schwierigen Situationen wieder handlungsfähig zu werden. Mit anderen Worten: Resilienz ist eine Fähigkeit, die wir alle in diesen unruh

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Menschen mit grünem Daumen kennen es vermutlich: Niemöl, auf Zimmerpflanzen gespritzt, hilft gegen Blattläuse. Es wird aus den ausgepressten Samen des Niembaums gewonnen, der inzwischen außer in Europa fast überall heimisch ist. Das im Niemöl enthaltene Azadirachtin stört die Entwicklung von Insekten, sterilisiert sie und stört ihren Geruchssinn, sodass sie nichts mehr fressen. Die Verbindung ist hochoxygiert, sterisch gehindert und eine wahre Mimose, die sich im basischen oder sauren Milieu oder sogar durch Licht zersetzt. Nach 22 Jahren der Bemühungen, im Jahr 2007, synthetisierte die Gruppe um Steve Ley in Cambridge den Stoff – ein Meilens

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Ich war zentral, um nachzuweisen, was zentral ist. Ich wirke hart, da ich fast keinen an mich ranlasse. Doch mit Stinkern hab ich Mitleid, denn eigentlich bin ich ganz weich. Im Gesicht wünschen sich mich viele, in der Körpermitte bin ich eher unbeliebt. In dünnen Schichten kann ich gegen das Beschlagen von Brillen helfen, wie Forschende vor ein paar Jahren herausfanden. Ich bin womöglich der erste Gedanke des Piraten, der nach einer durchzechten Nacht mit Brummschädel aufwacht. Welches Element ist gesucht? Senden Sie die Lösung bis zum 23. Oktober an nachrichten@gdch.de; unter den richtigen Einsendungen losen wir eine siegreiche aus (es gibt

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ja, wirklich: Das „Interskriptum“, also die Kolumne, die in den Nachrichten jahrelang ungefähr dort stand, wo man beim Blättern versehentlich hängen bleibt (also irgendwo in der Mitte), rückt jetzt ans Ende des Heftes. Interskriptum – unser kleiner Ausflug ins Küchenlatein – klang würdevoll, gelehrt und ein wenig so, als müsse man vor dem Lesen die Toga richten. Doch nun: Ave Interskriptum, lebewohl, du warst uns ein treuer Titel. Die Kolumne heißt seit heute „Ausgeblättert“. Inhaltlich bleibt alles beim Alten. Es geht um Chemisches, Komisches und das, was sich sonst so in unseren Köpfen und Zettelkästen ans

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Ich bin gern in Gesellschaft und nur selten allein anzutreffen. In Gift zu baden, bringt mich nicht um, sondern macht mich nur härter. Wenn mein Hinteres zum Vorderen wird, verniedlicht das mächtig. Wenn du schießt, werde ich nicht fallen. Im Meer bin ich zwar beständig, in der Tiefsee aber auch zerstört zu finden. Welches Element ist gesucht? Senden Sie die Lösung bis zum 24. September an nachrichten@gdch.de; unter den richtigen Einsendungen losen wir eine siegreiche aus (es gibt auch was zu gewinnen!). Die Auflösung steht im nächsten Heft. Abb.1: Bilder: nikonomad, Michal / Adobe Stock Auflösung aus Heft 7–8: Mangan Mangan kommt in bunten O

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Vom Beginn des sicheren Kopierens Im zweiten Maiheft 1976 der Nachrichten aus Chemie und Technik ging es um die Vierfarben-Xerographie, mit anderen Worten: das Kopieren. Diese sei nun marktreif, sei aber angeblich von der Herstellerfirma zurückgestellt worden, bis garantiert sei, dass Banknotenfälscher keinen Nutzen daraus ziehen können. Dazu brauche es allerdings nicht nur ein Druckgerät, sondern auch ein koffeinhaltiges Heißgetränk: Noch mehr Erstaunliches aus den Blauen Blättern von früher lesen Sie in der GDCh-App: gdch.app/category/vor-50-jahren

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Von oben bis unten bin ich für Diversität, auch wenn ich vor Urzeiten schwarzmalte. Ich war schon Pionier der Green Chemistry, bevor je ein Mensch auch nur daran dachte. Rein prinzipiell, wenn mir kalt ist, bin ich seltsam. Erst wenn ich wirklich warm werde, bin ich wie andere. Komplexe Geschichte: Ich halte mich nicht gerne an Regeln und trage deshalb einen Ring mehr als meine Nachbarn. Welches Element ist gesucht? Senden Sie die Lösung bis zum 24. August an nachrichten@gdch.de ; unter den richtigen Einsendungen losen wir eine siegreiche aus (es gibt auch was zu gewinnen!). Die Auflösung steht im nächsten Heft. Abb.1: Bilder: Ralphpic / Adob

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Der Erich-Hückel-Preis wird seit 2016 in geraden Jahren für Beiträge zur theoretischen Chemie vergeben. Namensgeber Erich Hückel ist bekannt für das von ihm entwickelte Molekülorbitalverfahren, die HMO-Methode. Die daraus abgeleiteten Hückel-Regeln zur Definition aromatischer und nichtaromatischer organischer Moleküle gehören zum Grundlagenwissen der Chemie. Wolfgang Domcke ist seit dem Jahr 1999 Professor an der TU München, seit 2013 als Emeritus. Zuvor hatte er weitere Professuren inne: erst Heidelberg, dann bereits ein erstes Mal TU München und Düsseldorf. An der TU München hat er auch promoviert und in Freiburg habilitiert. Foto: TUM Welc

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Ich mache die Leere noch leerer, denn in Gesellschaft fühle ich mich am wohlsten. Mein Körper ist das Zentrum des Raums, mein Chlorid sieht fast genauso aus. Ich brenne am römischen Himmel und rinne Dir wie Zeit durch die Hände. Ich ging einmal mit meinen Freunden in Bad Dürkheim baden, doch dort wurde ich vom Rest getrennt. Welches Element ist gesucht? Senden Sie die Lösung bis zum 24. Juni an nachrichten@gdch.de ; unter den richtigen Einsendungen losen wir eine siegreiche aus (es gibt auch was zu gewinnen!). Die Auflösung steht im nächsten Heft. Abb.1: Bilder: A M Felicisimo / Wikimedia Commons (Brenner); Elenathewise / Adobe Stock (Gewürze
