Gefährlich klein gemacht

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Mikroplastik, Kunststoffpartikel kleiner als 5 mm, entstehen im Meer durch den Abbau von größeren Kunststoffteilen, die sich etwa durch UV-Strahlung zersetzen. Der kleinste im Meer gefundene Partikel hat einen Durchmesser von 1,6 µm. Statt als Abbauprodukt gelangen Mikroplastikpartikel auch direkt in Gewässer, wie Biologen der Universität Plymouth jetzt zeigten.1 Verantwortlich dafür sind Textilien wie Fleecepullover, die bei der Wäsche Fusseln in Mikroplastikgröße absondern — bei einem Waschgang mehr als 1900 Fusseln kleiner 1 mm. Eine weitere Quelle sind Kosmetikprodukte, in denen Kunststoffkügelchen kleiner als 0,5 mm als Reinigungspartike...

