ARTIKEL • MAGAZIN

Gefährlich klein gemacht

08.06.2012
Gefährlich klein gemacht

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Mikroplastik, Kunststoffpartikel kleiner als 5 mm, entstehen im Meer durch den Abbau von größeren Kunststoffteilen, die sich etwa durch UV-Strahlung zersetzen. Der kleinste im Meer gefundene Partikel hat einen Durchmesser von 1,6 µm. Statt als Abbauprodukt gelangen Mikroplastikpartikel auch direkt in Gewässer, wie Biologen der Universität Plymouth jetzt zeigten. 1 Verantwortlich dafür sind Textilien wie Fleecepullover, die bei der Wäsche Fusseln in Mikroplastikgröße absondern — bei einem Waschgang mehr als 1900 Fusseln kleiner 1 mm. Eine weitere Quelle sind Kosmetikprodukte, in denen Kunststoffkügelchen kleiner als 0,5 mm als Reinigungspartik...

Tags

Magazin

Verwandte Artikel

Gefährlich klein gemacht
Chemie für den russischen Forst
Gefährlich klein gemacht
Begehrter Neutronenfänger
Gefährlich klein gemacht
Neu zusammengesetzt: Gruppe‐14‐Elemente als Halbleiter
Gefährlich klein gemacht
Der Kraft‐durch‐Freude‐Chemiker Wilhelm Jander
Gefährlich klein gemacht
Mit molekularem Iod katalysieren