Achema 2018: Arbeiten im Zeitalter von Industrie 4.0

Die GDCh auf der Achema

Vom 11. bis 15. Juni sind wir auf der Achema mit einem Stand vertreten. In Halle 9.2, Stand B70 freuen wir uns auf Ihren Besuch. Weitere Infos zur Achema.

Informieren Sie sich über die Angebote der GDCh, über die Mitgliedschaft, über unsere Fachgruppen, Ortsverbände und unser JungChemikerForum. Sprechen Sie persönlich mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Abteilungen der GDCh-Geschäftsstelle und erfahren Sie alles Wichtige aus erster Hand. 

Nehmen Sie außerdem vor Ort an unserem Gewinnspiel teil: Gewinnen Sie die Teilnahme an einer GDCh-Fortbildung oder einer GDCh-Tagung Ihrer Wahl im Jahr 2018.

Erstellen Sie sich Ihren individuellen Button, mit dem Sie sich als Fan der Chemie bekennen. Wir haben verschiedene Motive für Sie zur Auswahl.

Am Donnerstag, 14. Juni legen wir den Schwerpunkt auf Bildung und Karriere. Erfahren Sie alles über unseren Karriereservice, unseren Stellenmarkt und unsere Fortbildungen für Chemikerinnen und Chemiker.

Und am Mittwoch, 13. Juni laden wir Sie ein zu unserer Veranstaltung Arbeiten im Zeitalter von Industrie 4.0. Details finden Sie unten. Das Dechema-Haus, in dem die Veranstaltung stattfinden wird, ist direkt neben dem Messegelände, so dass Sie Ihren Messebesuch mit dem Besuch unserer Veranstaltung verknüpfen können.

Übrigens: Wer auf der Achema GDCh-Mitglied wird, erhält direkt vor Ort ein Exemplar unseres Buchs "Unendliche Weiten – Kreuz und quer durchs Chemie-Universum".

 

Arbeiten im Zeitalter von Industrie 4.0.

Mittwoch, den 13. Juni, 14.00 bis ca. 17.00 h in Frankfurt am Main (Dechema-Haus)

Industrie 4.0, die Digitalisierung und Vernetzung aller industriellen Prozesse ist in aller Munde. Sie ist dabei, unsere Arbeitswelt nachhaltig zu verändern. In der Veranstaltung im Rahmen der Achema möchte die Gesellschaft Deutscher Chemiker einen Blick auf die Menschen werfen, die heute und in Zukunft mit diesen Gegebenheiten arbeiten werden.

Passend zum BMBF-Wissenschaftsjahr 2018 "Arbeitswelten der Zukunft" fragen wir, was "Arbeiten 4.0" für Führungskräfte und Mitarbeiter bedeutet. Welches sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung von Industrie 4.0. in den einzelnen Arbeitsbereichen? Welche Punkte sind heute schon umgesetzt, wo muss sich noch etwas tun? Wie werden sich die Arbeitsbedingungen verändern und welche neuen Aufgaben erwachsen daraus für Führungskräfte? Wie wollen Arbeitnehmer eigentlich arbeiten und steht dies mit den künftigen Anforderungen in Einklang? Diese Fragen werden wir mit Experten aus der Industrie und Verbänden diskutieren.

Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet bei der DECHEMA, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main statt. (Anfahrt) Die DECHEMA liegt direkt neben der Messe, auf der die Achema stattfindet. Um diese Veranstaltung zu besuchen, ist KEINE Eintrittskarte zur Achema nötig.

Programmübersicht (Änderungen vorbehalten)

14:00 h Begrüßung

14:05 h: Dr. Wolfram Keller

Digitalisierung - Fluch oder Segen für mich und meinen Job?

14:45 h: Klaus Bernhard Hofmann

Führung in Zeiten der Digitalisierung

15:25 h Kaffeepause

15:45 h: Dr. Felix Hanisch

Bottom-up und Top-down: parallele Veränderung von Arbeit in der Chemie 4.0

16:25 h: gemeinsame Diskussionsrunde mit allen Referenten

17:00 Ende der Veranstaltung

Programm als pdf

Abstracts der Vorträge (Änderungen vorbehalten)

1. Digitalisierung - Fluch oder Segen für mich und meinen Job?

Dr. Wolfram Keller (Wolfram Keller Management Consulting) 
Vereinigung von Chemie und Wirtschaft, Fachgruppe der GDCh)

Welche Rolle werden digitale Anwendungen und Aufgaben künftig für Chemiker und Ingenieure spielen? Welche Anforderungen sind damit verknüpft sind und wie gehen Hochschulen, Unternehmen und Akademiker damit um? Dies soll die Umfrage "Berufe 4.0 in der Chemie" beantworten, deren erste Ergebnisse hier vorgestellt werden.

Die Umfrage ist eine gemeinsame Aktion von DECHEMA, Hochschule Fresenius, PROCESSNET, VDI-GVC und Wiley-VCH unter Leitung der GDCh-Fachgruppe VCW (Vereinigung für Chemie und Wirtschaft). Die Umfrage läuft noch bis 30.06.2018 und ist für Chemiker/innen aller Fachrichtungen offen (Link zur Umfrage

2. Führung in Zeiten der Digitalisierung

Klaus Bernhard Hofmann, Geschäftsführer Kommunikation VAA Führungskräfte Chemie, Köln.

Führung in digitalen Zeiten erfordert einen Menschentyp, der Verantwortung übernimmt und Orientierung geben kann. Der die Daten verarbeitet, die auf ihn einwirken und ihnen Struktur und Richtung gibt. Der entscheidet, welche Daten wichtig sind und welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind. Die Führungskraft von morgen arbeitet also mit neuen Technologien, die sie kommunikativ über mehrere Standorte zunehmend diversen Mitarbeitergruppen vermitteln muss. Unmöglich? Nein, nur anspruchsvoll. Aber das war und ist wahre Führung schon immer gewesen. 

 

 

3. Bottom-up und Top-down: parallele Veränderung von Arbeit in der Chemie 4.0

Dr. Felix Hanisch (Leiter Industrial Automatization bei Bayer Engineering & Technology)

Digitalisierung und Industrie 4.0 hält derzeit Einzug in ganz konkreten Projekten im chemischen Betrieb wie auch auf strategischer Ebene in der Unternehmensführung. Dabei ist der bottom-up Ansatz oft für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unmittelbarer und schneller erlebbar als der große strategische Wurf. Beides ist aber wichtig, um einen nachhaltigen und angstfreien Veränderungsprozess zu gestalten.

 

Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

Sustainability – renew, resource and rethink

Gemeinsame Achema-Veranstaltung von JuWiChem, JCF und EYCN am Montag, den 11. Juni.

Weitere Informationen

zuletzt geändert am: 04.06.2018 - 10:39 Uhr von K.J.Schmitz