Pressedienst Chemie

Pressemitteilungen

Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen 2018. Links zu den Pressemitteilungen der Vorjahre finden Sie in der Spalte links. (Wenn Sie mit einem Mobilgerät surfen, im Menü oben rechts.)

 

 

06 Am Anfang steht die Analyse

Neue Ansätze zur Analyse von Mikroplastik auf der analytica conference 2018

06/18
22. Februar 2018

Aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze der Analytik stehen im Fokus der analytica conference vom 10. bis 12. April 2018 in München. In 45 Sessions berichten Expertinnen und Experten anwendungsbezogen von ihren Forschungsergebnissen – beispielsweise von neuen, zuverlässigeren Ansätzen zur Analyse von Mikroplastik im Wasser. Das wissenschaftliche Programm der analytica conference wird gestaltet vom Forum Analytik, bestehend aus der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL).

 

Moderne Analytikverfahren zeigen Probleme auf, die unsere industrialisierte Welt mit sich bringt: Kunststoffe, aus Polymeren aufgebaut, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Aufgrund geringer Produktionskosten steigt die Anzahl an Wegwerfartikeln aus Kunststoffen, die dann – sofern die Recycling-Systeme oder die Abfallentsorgung versagen – in die Umwelt gelangen. Dort unterliegen die Polymerpartikel einer physikalischen und chemischen Verwitterung. Es entstehen immer kleinere Partikel, die schließlich nur noch wenige Mikrometer groß sind. Viele solcher als Mikroplastik bezeichneten Teilchen landen in aquatischen Systemen und schließlich in den Ozeanen. 

 

Die Analyse von Mikroplastik bringt einige Herausforderungen mit sich. Nach der Probenahme müssen zunächst die Mikroplastikpartikel von den viel zahlreicheren natürlichen Partikeln getrennt werden. Die verbliebenen Partikel müssen hinsichtlich des Polymertyps, der Partikelanzahl, der Größe und sogar der Form korrekt analysiert werden. Erste Ansätze, bei denen die Partikel ausgewertet wurden, lieferten stark verzerrte Ergebnisse. Daher wurden drei alternative Ansätze weiterentwickelt, um die Anforderungen der Mikroplastikanalyse in Wasser besser zu erfüllen: FTIR-, Raman- und Pyrolyse-GC-MS-Methoden. Alle drei Verfahren werden im Rahmen der Session von Experten vorgestellt und ihre Vorteile sowie Schwächen diskutiert. 

 

Die analytica conference begleitet die 26. analytica, Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie vom 10. bis 13. April 2018 in München. Die Konferenz findet im ICM – Internationales Congress Center München, auf dem Münchener Messegelände, statt. Weitere Sessions thematisieren unter anderem den Einsatz von analytischen Methoden in der Lebensmittelchemie und in der Toxikologie sowie den Umgang mit Big Data. Der Eintritt ist für Besucher der analytica kostenfrei. Der Gemeinschaftsstand des Forums Analytik befindet sich in Halle B2, Nr. 504.

 

Aktuelles Programm zur analytica conference unter www.gdch.de/analyticaconf2018 oder in der Termindatenbank unter www.analytica.de/conference

 

Ansprechpartner für die Presse:

 

analytica conference analytica
Dr. Karin J. Schmitz Barbara Kals
Gesellschaft Deutscher Chemiker Messe München
Öffentlichkeitsarbeit PR Managerin
Tel.: +49 69 7917-493         Tel.: +49 89 949–21473
E-Mail: pr@gdch.de E-Mail: barbara.kals@messe-muenchen.de

05 Grundschulessen auf dem Prüfstand

Arbeitstagung der Lebensmittelchemiker in Berlin

05/18
20. Februar 2018

Am 6. März treffen sich Lebensmittelchemiker aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin zu ihrer 24. Arbeitstagung. Veranstaltet wird die Tagung vom Regionalverband Nordost der Lebensmittelchemischen Gesellschaft. Auf der Agenda stehen aktuelle Themen aus Analytik und Verbraucherschutz.

 

Bereits der erste Vortrag greift ein sensibles Thema auf – geht es doch um das Schulessen. Wissenschaftler des Fachgebiets Lebensmittelchemie und Analytik der Technischen Universität Berlin berichten von ihren Untersuchungen zur Qualität des Mittagessens an Berliner Ganztagsgrundschulen. Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung hatten sie zwei Studien durchgeführt. Hintergrund dafür war, dass der Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Schulverpflegung zwar die Vertragsgrundlage für Schul-Caterer darstellt, bisher aber kaum eine Qualitätskontrolle der gelieferten Menüs erfolgte. In den Studien untersuchten die Wissenschaftler die Essen von jeweils vier Caterern stichprobenartig sensorisch, chemisch-analytisch und ernährungsphysiologisch und bewerteten sie im Vergleich zu den DGE-Empfehlungen. Ihre Ergebnisse präsentieren die Forscher im Rahmen der Tagung. 

 

Das weitere Programm thematisiert schwerpunktmäßig Kontaminanten und Rückstände. So geht es sowohl um die analytischen Herausforderungen in der Mykotoxin(Schimmelpilzgift-)analytik als auch um die Auswirkungen von Arsenolipiden in Leberzellen und Neuronen. Darüber hinaus tauschen sich die Teilnehmer über die Ergebnisse der Untersuchungen der Zink-Bioverfügbarkeit und die intestinale Zinkresorption aus. Auch technologische Aspekte der Lebensmittelchemie stehen auf dem Programm, wenn die oxidative Stabilität von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in Rapsöl dargestellt wird. Und selbst der globale Lebensmittelhandel wird thematisiert, wenn mit dem Codex Alimentarius die international harmonisierten Standards für den weltweiten Lebensmittelhandel präsentiert werden.

 

Weitere Informationen unter

https://www.gdch.de/netzwerk-strukturen/fachstrukturen/lebensmittelchemische-gesellschaft/regionalverbaende.html.

 

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 27 Fachgruppen, darunter die Lebensmittelchemische Gesellschaft, deren Aufgabe es ist, die Lebensmittelchemie und deren Nachbardisziplinen zu fördern und fachliche Anregungen zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden u. a. Tagungen der sechs Regionalverbände durchgeführt. Die Lebensmittelchemische Gesellschaft ist mit fast 3.000 Mitgliedern die größte Fachgruppe in der GDCh. Sie veranstaltet alljährlich den Deutschen Lebensmittelchemikertag – in diesem Jahr vom 17. bis 19. September in Berlin.

 

 

 

04 Chemie als Innovationstreiber in der Medizin

Zwei Nachwuchswissenschaftler erhalten den Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie


04/18
20. Februar 2018

Vom 11. bis 14. März 2018 kommen rund 200 Experten an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen, um sich auf der „Frontiers in Medicinal Chemistry“ über die jüngsten Forschungsergebnisse auszutauschen. Aktuelle Entwicklungen, neue Ansätze und innovative Technologien in der Arzneimittelforschung basieren häufig auf Erkenntnissen aus der medizinischen Chemie. Im Rahmen der Tagung, die die Fachgruppe Medizinische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausrichtet, werden herausragende Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet, die sich mit ihrer Forschung in diesem Bereich hervorgetan haben. 

 

Die Medizinische Chemie nutzt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Biologie und Chemie, um Wirksubstanzen herzustellen. Durch sie werden innovative Arzneimittel möglich. Gleich zwei Nachwuchswissenschaftler haben mit ihrer Arbeit Grundlegendes zur zukünftigen Arzneimittelforschung beigetragen. Dr. Matthias Schiedel, der an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg promoviert hat, und Dr. Mateja Klika Škopić, die an der Technischen Universität Dortmund promovierte, erhalten dafür am 12. März den Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie. Die Auszeichnung wird von der Klaus-Grohe-Stiftung für medizinische Chemie verliehen, die bei der GDCh angesiedelt ist. 

 

Auch der mit 5000 Euro dotierte Innovationspreis in Medizinischer/Pharmazeutischer Chemie wird im Rahmen der Tagung vergeben. Die gemeinsame Auszeichnung der GDCh-Fachgruppe Medizinische Chemie und der Fachgruppe Pharmazeutische/Medizinische Chemie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft teilen sich in diesem Jahr Juniorprofessor Dr. Finn K. Hansen, Universität Leipzig, und Dr. Alexander Titz, Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland.

 

Der Promotionspreis auf dem Gebiet der Medizinischen/Pharmazeutischen Chemie wird seit 2013 von der GDCh-Fachgruppe Medizinische Chemie jährlich an drei Wissenschaftler verliehen, die jeweils 500 Euro als Preisgeld erhalten. 2018 sind dies Dr. Stefan Krimmer, der an der Philipps-Universität Marburg promovierte, Dr. Lucas Robke, für seine Promotion an der Technischen Universität und dem Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie in Dortmund, sowie Dr. Robert Wodtke, der seine Doktorarbeit am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf verfasste. 

 

Weitere Informationen finden sich unter: www.gdch.de/medchem2018.

 

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 27 Fachgruppen, darunter die Fachgruppe Medizinische Chemie. Sie besteht seit 1971 und hat über 800 Mitglieder. Diese sind in Hochschulinstituten, anderen Forschungseinrichtungen und in der pharmazeutischen Industrie tätig. Es sind vor allem Chemiker und Pharmazeuten, aber auch Informatiker, Verfahrensingenieure u.a. Die Fachgruppe hat den Brückenschlag zwischen Chemie einerseits und Biologie, Medizin und Pharmazie andererseits zum Ziel.

03 Annette Beck-Sickinger erhält Albrecht-Kossel-Preis

Biochemikerin wird in Halle für ihre Forschung zur Peptid-Protein-Interaktion ausgezeichnet

 

03/18
15. Februar 2018

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verleiht Annette G. Beck-Sickinger, Universität Leipzig, den mit 7500 Euro dotierten Albrecht-Kossel-Preis für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Biochemie. Beck-Sickinger erhält die Auszeichnung am 9. März im Rahmen der 6th Halle Conference of Recombinant Proteins, die vom 8. bis 9. März an der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina stattfindet. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Fachgruppe Biochemie der GDCh.

 

Professorin Dr. Annette G. Beck-Sickinger überzeugte die Jury mit ihren Beiträgen zur biochemischen und strukturellen Charakterisierung und Aufklärung von Interaktionen verschiedener Membranproteine. Insbesondere in Bezug auf deren funktionelle Beeinflussung durch maßgeschneiderte Liganden leistete sie mit ihrer Forschung Pionierarbeit. Die Wissenschaftlerin kombiniert chemische Synthesen mit zellbiologischer Analytik für die Bearbeitung biologischer und biomedizinischer Fragestellungen. In ihrem Fachgebiet zählt Beck-Sickinger zu den sichtbarsten Wissenschaftlerinnen weltweit. Anwendungen ihrer Forschung reichen von der Tumortherapie und der Behandlung metabolischer Erkrankungen über die Schmerzforschung bis zur Entwicklung von neuartigen Biomaterialien.

 

Annette G. Beck-Sickinger studierte Chemie und Biologie an der Universität Tübingen, wo sie 1989 promovierte. Nach mehreren internationalen Forschungsaufenthalten wurde sie 1995 in Tübingen habilitiert. Es folgte eine Assistenzprofessur an der ETH Zürich, bis sie 1999 als Professorin für Biochemie und Bioorganische Chemie an die Universität Leipzig berufen wurde. Seit 2008 ist sie dort außerdem geschäftsführende Direktorin des Instituts für Biochemie. 

 

Beck-Sickinger ist bereits seit über dreißig Jahren GDCh-Mitglied. Von 2004 bis einschließlich 2011 gehörte sie dem Vorstand der Gesellschaft an. In den Jahren 2006 bis 2007 bekleidete sie das Amt der Vizepräsidentin. 

 

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 27 Fachgruppen und Sektionen und vergibt zahlreiche Preise für hervorragende Leistungen in den verschiedenen Teildisziplinen der Chemie. Der mit 7500 Euro dotierte Albrecht-Kossel-Preis wurde 2012 eingerichtet und 2014 erstmals verliehen. Der Namensgeber des Preises, Ludwig Karl Martin Leonhard Albrecht Kossel (1853 – 1927), war ein deutscher Biochemiker, Mediziner und Physiologe. Er wurde 1910 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für seine Forschung am Zellkern sowie die Isolierung der Nukleinsäuren und Bestimmung deren Konstitutionen ausgezeichnet.

Prof. Dr. Annette G. Beck-Sickinger

02 Chemiedozententagung in Jena

Bill Morandi erhält den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis

 
02/18
6. Februar 2018

 

Vom 5. bis 7. März findet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Chemiedozententagung 2018 statt. Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Fakultäten für Chemie aus Deutschland und dem benachbarten Ausland treffen sich, um sich auf internationalem Niveau über Neuigkeiten in Forschung und Lehre auszutauschen. Am 5. März zeichnet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) Dr. Bill Morandi, MPI Mülheim, mit dem Carl-Duisberg-Gedächtnispreis aus. Die Ausrichterin der Tagung, die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie (ADUC) der GDCh, zeichnet zusätzlich drei Nachwuchswissenschaftler mit den ADUC-Preisen aus.

 

Die Themen der Konferenz umfassen sowohl aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse aus allen Feldern der Chemie als auch didaktische Entwicklungen sowie neue Herangehensweisen zur Vermittlung komplexer Sachverhalte in der Lehre. Auf der jährlich stattfindenden Tagung werden herausragende Chemikerinnen und Chemiker mit GDCh-Preisen ausgezeichnet. 

 

Den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis erhält Dr. Bill Morandi, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim a.d. Ruhr. Mit dem Preis, der mit 7500 Euro dotiert ist, wird der akademische Nachwuchs in der Chemie gefördert. Der 35-jährige Chemiker erhält die Auszeichnung für seine herausragende Forschung und seine exzellenten Veröffentlichungen auf dem Gebiet der homogen katalysierten Synthesen. Durch aliphatische Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindungsaktivierung, die direkte katalytische Synthese ungeschützter Amine sowie katalytisch reversible Reaktionen entwickelt er innovative Methoden für anspruchsvolle Synthesen. Obwohl sich Morandi noch in einer frühen Phase seiner Tätigkeit befindet, hat er bereits nach kurzer Zeit erkennbar innovative Resultate auf seinem Forschungsgebiet erzielt. 

 

Darüber hinaus werden von ADUC drei Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen Gebieten der Chemie für die Etablierung eines eigenständigen Forschungsgebietes ausgezeichnet: Die Preisträger sind: Dr. Ulf-Peter Apfel, Ruhr-Universität Bochum, Jun.-Professor Dr. Philipp Heretsch, Freie Universität Berlin, und Dr. Oldamur Hollóczki, Mulliken Center für Theoretical Chemistry, Bonn. 

 

Weitere Informationen finden sich unter www.gdch.de/cdt2018

 

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 27 Fachgruppen und Sektionen und vergibt zahlreiche Preise für besondere Leistungen in der chemischen Forschung. Von der traditionsreichen, bei der GDCh angesiedelten Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie (ADUC) werden jährlich bis zu drei Nachwuchsgruppenleiter/innen (Habilitanden/innen, Stipendiaten/innen oder Juniorprofessoren/innen) für die Etablierung eines eigenständigen Forschungsgebietes ausgezeichnet.

01 Analytik wird noch ‚smarter‘

analytica conference 2018 in München thematisiert aktuelle Entwicklungen in der Analytik


01/2018
16. Januar 2018

 

Vom 10. bis 13. April 2018 findet auf dem Gelände der Messe München  zum 26. Mal die analytica, Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie, statt. Begleitet wird sie vom 10. bis 12. April von der analytica conference, bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anwendungsbezogen über aktuelle Themen aus der Analytik berichten. Ein Themenschwerpunkt der Konferenz liegt in diesem Jahr auf Big Data. Das wissenschaftliche Programm der analytica conference gestaltet das Forum Analytik, bestehend aus der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL).

 

Die analytische Chemie ist eines der vielseitigsten Fachgebiete der Chemie. Sie verbindet zahlreiche Teildisziplinen und ist eine Schnittstelle zu gesellschaftlich relevanten Themen. Viele Nobelpreise wurden für analytische Entwicklungen vergeben und auch Technologiesprünge beruhen stets auf Erkenntnissen durch hochentwickelte Analytik. Auf der analytica conference zeigen Experten aus aller Welt, was die Disziplin derzeit umtreibt. 

 

Ein Schwerpunkt der Konferenz liegt auf Big Data. Denn auch in den analytischen Laboren hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten. Wie lassen sich nun aber riesige analytische Datenmengen effizient bearbeiten? Und welche ‚smarten‘ Lösungen optimieren bestehende Prozesse? Die Vorträge der Sessions geben einen konzentrierten Überblick über neuartige Methoden, Verfahren, Techniken und deren konkrete Einsatzmöglichkeiten. Weitere Sessions thematisieren unter anderem den Einsatz von analytischen Methoden in der Lebensmittelchemie, bei der Detektion von Mikroplastik und in der Toxikologie. 

 

Die analytica conference findet im ICM – Internationales Congress Center München, auf dem Messegelände, statt. Der Eintritt ist für Besucher der analytica kostenfrei. Der Gemeinschaftsstand des Forums Analytik befindet sich in Halle B2, Nr. 504.

 

Aktuelles Programm zur analytica conference unter www.gdch.de/analyticaconf2018 oder in der Termindatenbank unter www.analytica.de/conference

 

Ansprechpartner für die Presse:

 

analytica conference
Dr. Karin J. Schmitz
Gesellschaft Deutscher Chemiker
Öffentlichkeitsarbeit  
Tel.: +49 69 7917-493

E-Mail: pr@gdch.de

analytica
Barbara Kals
Messe München
PR Managerin
Tel.: +49 89 949–21473
E-Mail: barbara.kals@messe-muenchen.de

 

 

Kontakt

Dr. Karin J. Schmitz
Leiterin GDCh-
Öffentlichkeitsarbeit
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zuletzt geändert am: 22.02.2018 - 09:38 Uhr von I.Kaufer