Umweltmonitoring

Arbeitskreis Umweltmonitoring

Aktivitäten 2020/21

Im Jahr 2020 konnten drei Sitzungen des Arbeitskreises (AK) Umweltmonitoring organisiert werden. Im Januar 2020 fand in Berlin ein Treffen statt, bei dem freundlicherweise ein Raum des Umweltbundesamtes genutzt werden konnte. Auf der Sitzung mit ca. 20 Teilnehmenden stand das Thema „Phosphonate in der aquatischen Umwelt“ im Fokus. Fachleute aus verschiedenen Institutionen präsentierten und diskutierten Forschungsergebnisse zur Charakterisierung und Bestimmung technischer Phosphonsäuren in Abwasser- und Sedimentproben, zum biologischen Abbau von Aminophosphonaten und zu Untersuchungen von refraktärem Phosphor im Ablauf einer Kläranlage. Coronabedingt konnten die weiteren Veranstaltungen des AK Umweltmonitoring im Jahr 2020 nur als Videokonferenzen stattfinden. Mehr

Forschungsprojekte

An den folgenden Umweltmonitoring-Vorhaben sind AK-Mitglieder aktiv beteiligt:  

Thematische Zusammenstellung von Veröffentlichungen

Die Mitglieder des Arbeitskreises Umweltmonitoring der GDCh-Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie sind an unterschiedlichen Institutionen tätig. Neben VertreterInnen aus Bundes- und Landesbehörden sind auch KollegInnen aus Universitäten und Forschungsinstituten vertreten. Die Expertise der Mitglieder des AK deckt unterschiedliche Fragestellungen des Umweltmonitorings ab. AK Mitglieder sind auch an der Erarbeitung von vielen Fachartikeln und Berichten  beteiligt, die auf unterschiedliche Weise publiziert werden. Aktuelle Themen sind beispielsweise die Analytik von bromierten Flammschutz- mitteln in Fischen aus Binnengewässern, die Bestimmung von Schwermetalleinträgen in Waldgebiete oder die Untersuchung von Umweltproben auf Anteile von Mikroplastik. Teilweise sind Inhalte als „open access“  frei verfügbar oder Berichte werden auf den Internetseiten der betreffenden Institutionen zum Download zur Verfügung gestellt. Veröffentlichungen der letzten Jahre, an denen Mitglieder des AK beteiligt waren, wurden nun thematisch geordnet zusammengestellt. Die Publikationsübersichten sind unten als pdf-Dateien abrufbar und enthalten für viele Publikationen auch links zu den Fachzeitschriften oder den Downloadseiten der jeweiligen Herausgeber.

Themenfelder:

Tätigkeitsberichte/ Aktivitäten

2020/ 2021

Im Jahr 2020 konnten drei Sitzungen des Arbeitskreises (AK) Umweltmonitoring organisiert werden. Im Januar 2020 fand in Berlin ein Treffen statt, bei dem freundlicherweise ein Raum des Umweltbundesamtes genutzt werden konnte. Auf der Sitzung mit ca. 20 Teilnehmenden stand das Thema „Phosphonate in der aquatischen Umwelt“ im Fokus. Fachleute aus verschiedenen Institutionen präsentierten und diskutierten Forschungsergebnisse zur Charakterisierung und Bestimmung technischer Phosphonsäuren in Abwasser- und Sedimentproben, zum biologischen Abbau von Aminophosphonaten und zu Untersuchungen von refraktärem Phosphor im Ablauf einer Kläranlage.

Coronabedingt konnten die weiteren Veranstaltungen des AK Umweltmonitoring im Jahr 2020 nur als Videokonferenzen stattfinden. Im Juli 2020 stellten verschiedene Beteiligte das EU-Projekt Life Apex (https://lifeapex.eu) vor, in dem die systematische Nutzung von Schadstoffdaten von Spitzenprädatoren und ihrer Beute im Chemikalienmanagement vorangetrieben werden soll. Hierbei sollen Methoden des non-target- und suspect-Screenings eingesetzt werden, um die Chemikalienbelastung in den Organismen zu charakterisieren und insbesondere mögliche Stoffanreicherungen in Spitzenprädatoren als Frühwarnsystem zu nutzen. 25 Teilnehmende diskutierten online unterschiedliche Aspekte zu diesem Thema. Eine weitere Sitzung des AK Umweltmonitoring fand dann Ende November 2020 statt. Bei diesem Treffen mit ca. 50 Teilnehmenden waren Umweltmonitoring und Risikobewertung von per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) das Schwerpunktthema. Referentinnen und Referenten präsentierten beispielsweise Beiträge zum Stand der PFAS-Bewertung und -Regulierung, zu PFAS-Trenduntersuchungen der Umweltprobenbank des Bundes, zu Analysenmethoden von PFAS, in denen auch Vorläuferverbindungen erfasst werden (TOP-Assay), zu Hintergrundwerten von PFAS in Böden sowie zur Bewertung von PFAS in Lebensmitteln. In einer abschließenden Runde wurden die Ergebnisse rege diskutiert.

Im Jahr 2021 sind mindestens zwei Treffen des AK Umweltmonitoring vorgesehen. Auf der ersten Sitzung, die Anfang Juni als Videokonferenz stattfand, wurde als Thema das Vegetationsmonitoring behandelt. Referentinnen und Referenten stellten Entwicklungen und Ergebnisse aus dem Moosmonitoring sowie aus dem Umweltprobenbank-Programm vor. Dabei ging es beispielsweise um die Auswahl von Messstellen und die Entnahme von Moosproben, um Ergebnisse zu Metallbelastungen aus dem Moosmonitoring in Bayern und um die Analytik von halogenierten Flammschutzmitteln in Baumproben der Umweltprobenbank.

Der Arbeitskreis Umweltmonitoring wird gemeinschaftlich von Heinz Rüdel (Fraunhofer IME), Winfried Schröder (Uni Vechta) und Jan Schwarzbauer (RWTH Aachen) geleitet. Coronabedingt konnte die turnusgemäße Neuwahl der Leitung des AK Umweltmonitoring nicht wie geplant während einer Präsenzsitzung im Jahr 2020 durchgeführt werden. Dies soll Ende 2021 auf einer Sitzung nachgeholt werden. Sollte bis zum Ende des Jahres keine Sitzung möglich sein, würde die Wahl als Briefwahl durchgeführt. Weitere Informationen zu den durchgführten AK-Sitzungen sowie zum AK Umweltmonitoring allgemein sind über den auf dieser Seite angegebenen e-mail-Kontakt (siehe Kasten rechts) erhältlich.

2019/ 2020

Im Jahr 2019 fanden zwei Sitzungen des AK Umweltmonitoring statt. Beim Treffen im Mai 2019 wurde das Thema „Biotamonitoring“ behandelt. Während ein Beitrag das Fischmonitoring zur Überwachung von prioritären Stoffen der Wasserrahmenrichtlinie zum Thema hatte, beschäftigte sich eine weitere Präsentation mit der retrospektiven Untersuchung von cyclischen Methylsiloxanen in Fischen der Umweltprobenbank. Bei der zweiten Sitzung im Oktober 2019 stand das Thema „Umweltmonitoring von Quecksilber in terrestrischen Ökosystemen“ im Fokus. Hier stellten Forscher und Forscherinnen beispielsweise Untersuchungen zur Entwicklung einer Methode zur Messung der nassen Quecksilberdeposition unter dem Kronendach von Wäldern sowie zum atmosphärischer Eintrag von Quecksilber in alpinen Ökosystemen vor. Protokolle der Sitzungen sind für Interessierte verfügbar.

Themenschwerpunkte von zwei Sitzungen aus den Vorjahren waren die Basis von Publikationen, die im Jahr 2019 erschienen sind. Der Beitrag “Rating the risks of anticoagulant rodenticides in the aquatic environment: a review” (Environmental Chemistry Letters 2019, 17, 215-240; link.springer.com/article/10.1007%2Fs10311-018-0788-6) diskutiert unter anderem Befunde aus dem Umweltmonitoring von Rodentiziden. Aus der Sitzung vom Dezember 2018, auf der Wissenschaftler des UBA, UFZ, TZW Karlsruhe, TU München und LfU Bayern das Thema „Persistente, Mobile und Toxische Stoffe“ aus verschiedenen Blickwinkeln vorstellten, entstand ein weiterer Beitrag: Persistent, mobile and toxic substances in the environment: a spotlight on current research and regulatory activities (Environmental Sciences Europe 2020, 32:5; enveurope.springeropen.com/articles/10.1186/s12302-019-0286-x, open access).

Im Jahr 2020 sind wiederum zwei Treffen des AK Umweltmonitoring vorgesehen. Auf der ersten Sitzung Ende Januar steht das Thema „Phosphonate in der aquatischen Umwelt“ im Mittelpunkt. Für weitere Informationen zum AK Umweltmonitoring steht die AK-Leitung gerne zur Verfügung. Der Arbeitskreis Umweltmonitoring wird gemeinschaftlich von Heinz Rüdel (Fraunhofer IME), Winfried Schröder (Uni Vechta) und Jan Schwarzbauer (RWTH Aachen) geleitet.

2018/ 2019

Der Arbeitskreis Umweltmonitoring wird gemeinschaftlich von Heinz Rüdel (Fraunhofer IME), Jan Schwarzbauer (RWTH Aachen) und Winfried Schröder (Uni Vechta) geleitet. Im Jahr 2018 trafen sich die Mitglieder des AK zu einer Sitzung, auf der Kollegen von UBA, Ufz, TZW Karlsruhe, TU München und LfU Bayern das Thema „Persistente, Mobile und Toxische Stoffe“ aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt haben. An der Sitzung, die im Umweltbundesamt in Berlin stattfand, nahmen ca. 20 AK-Mitglieder und Gäste teil. Ein Protokoll der Sitzung ist auf Anfrage erhältlich. Die letzte Sitzung fand im Mai 2019 statt und behandelte das Thema Biotamonitoring mit Beiträgen zum Fischmonitoring im Kontext der Wasserrahmenrichtlinie und zur retrospektiven Untersuchung von Methylsiloxanen in Fischen der Umweltprobenbank. Eine weitere AK-Sitzung ist für Oktober 2019 vorgesehen. Weitere Informationen zum AK Umweltmonitoring stellt die AK-Leitung gerne zur Verfügung.

2017

Wie in den vergangenen Jahren trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Umweltmonitoring auch im Jahr 2017 zu zwei Sitzungen, auf denen verschiedene Themen von AK-Mitgliedern oder externen Referentinnen bzw. Referenten vorgestellt wurden. An den Sitzungen nahmen jeweils ca. 15 Mitglieder und Gäste teil. Beide Sitzungen fanden in Berlin statt. Mehr Mitt Umweltchem Ökotox 1/ 2018

2016

Die Mitglieder des Arbeitskreises Umweltmonitoring organisierten im Jahr 2016 zwei Sitzungen, auf denen verschiedene Themen von AK-Mitgliedern oder externen Referenten vorgestellt und zur Diskussion gestellt wurden. Bei den Sitzungen waren jeweils ca. 15 Personen - Mitglieder und Gäste - anwesend. Mehr Mitt Umweltchem Ökotox 4/16.

2015

Im Jahr 2015 wurden drei Sitzungen des Arbeitskreis (AK) Umweltmonitoring abgehalten, auf denen verschiedene Themen von Mitgliedern des AK oder externen Referenten vorgestellt und diskutiert wurden. Bei den Sitzungen waren jeweils ca. 15 Personen anwesend. Mehr Mitt Umweltchem Ökotox 4/15.

Kontakt:

Dr. Heinz Rüdel, Fraunhofer
IME, Schmallenberg; Tel. 02972 302 301;
E-Mail: heinz.ruedel@ime.fraunhofer.de

Literatur

Mit dem Erscheinen des Positionspapiers "Substance-related environmental monitoring" in Environ Sci Pollut Res (2009, 16: 486-498) wurde die Beitragsserie "Chemical and Biological Environmental Monitoring" eingeleitet, in der inzwischen zahlreiche Beiträge von AK-Mitgliedern publiziert wurden.  Mehr Literatur

Datenportale zum stoffbezogenen Umweltmonitoring (Übersicht)

Links zu Datenportalen zum stoffbezogenen Umweltmonitring, u.a.  Umweltprobenbank des Bundes, Informationsplattform UNDINE und IKSR-Datenportal. Mehr Datenportale

Archiv

Ältere Informationen aus dem AK, zB. Tätigkeitsberichte und zum Schwerpunktthema: Analytik von Nanopartikeln in komplexen Medien. Mehr Archiv

Kontakt

Dr. Heinz Rüdel
Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie,
Auf dem Aberg 1,
57392 Schmallenberg
E-Mail

Vorstand

Dr. Heinz Rüdel, Schmallenberg
Prof. Dr. Winfried Schröder, Universität Vechta
Prof. Dr. Jan Schwarzbauer
, RWTH Aachen

zuletzt geändert am: 22.06.2021 13:37 Uhr von M.Kudra