Wernigerode 2020

8. SEC Jahrestreffen, Wernigerode, 28.-30. April 2020

Rathaus in Wernigerode
Rathaus in Wernigerode

Ort

Unser 8. SEC-Jahrestreffen wird im HKK-Hotel Wernigerode stattfinden. Es bietet "Alles unter einem Dach," so dass auch das 8. SEC Jahrestreffen eine Tagung der kurzen Wege sein wird. Mit dem Auto ist Wernigerode über Goslar leicht zu erreichen (z.B. von Frankfurt ca. 3½ h). Die Bahn (über Hildesheim oder Erfurt) braucht z.B. von Frankfurt etwa 4½ h.

Wernigerode ist ein höchst attraktives Kleistädtchen mitten im Harz. Es ist bekannt für seine vielen Fachwerkhäuser und ein besoders prächtiges Rathaus aus der Renaissance-Zeit. An die Tagung schließt sich der 1. Mai, ein Feiertag, an, und damit die Nacht der Hexen, die Walpurgisnacht. Sie wird besonders in Wernigerode und Schierke (bekannt für Schierker Feuerstein, ein Kräuterbitter) und natürlich auf dem Brocken gefeiert. Aber auch ohne Hexen und Teufel ist der Harz zum Wandern und Erholen geeignet. Neben dem Harz sind attraktive Ausflugsziele in der Umgebung zum Beispiel Quedlinburg, Halberstadt, Goslar oder Gernrode.

Wissenschaftliches Programm

Auch für 2020 haben wir Top-Redner eingeladen, allen voran Frau Sibylle Anderl von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Dienstag, 28. April 2020

Reiner Herges, Uni Kiel:
Molekulare Maschinen, ein neuer Ansatz bei Diagnose und gezielten Therapien von Krankheiten

Joachim Heck, Ehrfeld Mikrotechnik GmbH, Wendelsheim:
Flowchemistry – Von den Anfängen bis zur Etablierung als Prozesstechnologie

Hannelore Daniel, LMU München:
Personalisierte Ernährung für Jung und Alt, Sachstand und Perspektiven

Marcus Fischer, Uni Hamburg: Lebensmittelfälschungen

ABENDVORTRAG
Dahai Yu, ehemals Evonik GmbH, Essen:
Globalisierung deutscher und chinesischer Chemieunternehmen – Chancen und Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft

Get together „Harzer Abend“ im großen Saal des HKK-Hotels

Mittwoch 29. April 2020

Klaus Kopka, DKFZ Heidelberg: Gezielte Bekämpfung von Prostata-Krebs

Christian Struck, CVUA-MEL, Münster:
Erfüllt das Fleisch aus der Petrischale den Traum von der ewigen Jugend?

Claudia Felser, MPI Chemische Physik fester Stoffe, Dresden:
Topologische Isolatoren - Neueste physikalische Erkenntnis jenseits der Ausbildung von Senioren

Christoph Leyens, IWS Fraunhofer, Dresden:
Innovative Produkte durch Additive Fertigung: von der Medizintechnik bis zur Luft- und Raumfahrt

RAHMENPROGRAMM: Führungen in Wernigerode, Busausflüge nach Halberstadt und Goslar

FESTVORTRAG
Sybille Anderl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt:
Das Universum und ich - die Philosophie der Astrophysik

GESELLSCHAFTSABEND mit Feier "10 Jahre SEC" im großen Saal des Hotels

Donnerstag, 30. April 2020

Martin Vollmer, Clariant International, Pratteln CH:
Nachhaltige Energie, Speicherung und Nutzung: Power-to-X – ein Konzept, von dem unsere Enkel und Urenkel profitieren werden

Gerhard Kreysa, ehem. DECHEMA, Frankfurt:
Elektromobilität – Enkel und Senioren zwischen Fakes und Fakten

Eberhard Ehlers, GDCh – SEC, Frankfurt:
150 Jahre Periodensystem im Wandel der Generationen

Wilfried Ließmann, TU Clausthal:
Harzer Mineralienschätze – bemerkenswerte historische und aktuelle Funde

Rahmenprogramm

Als Rahmenprogramm werden wir Führungen in Wernigerode und Busfahrten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten nach Halberstadt und Goslar anbieten.

Foto: Chpagenkopf, Rathaus in Wernigerode, CC BY-SA 3.0


Ausflugsziele

Sie freuen sich jetzt schon auf Wernigerode und Umgebung und planen, ein paar Tage vor oder nach dem SEC-Jahrestreffen Ausflüge zu machen? Für diesen Fall hat Hans-Uwe von Grabowski (stellv. SEC-Vorsitzender und Chairman des 8. SEC-Jahrestreffens 2020 in Wernigerode) vorgesorgt. Er hat unten speziell für Sie lohnende Ausflugsziele aus seiner persönlichen Sicht zusammengestellt.

Spirituosenmanufaktur Hammerschmiede

Hammerschmiede: Destille (Foto Hercynian Distilling Co.)
Hammerschmiede: Destille

Wer einen hervorragenden Whisky, Gin oder Obstbrand aus dem Harz zu schätzen weiß und wissen möchte wo und wie sie hergestellt werden, dem empfehle ich den Besuch der Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede:

Elsbach 11A
37445 Walkenried OT Zorge
Tel.:  05586 - 82 82
Fax:  05586 - 17 80

Während der Öffnungszeiten kann an verschiedenen Führungen teilgenommen werden. Der Besuch kann 8-12 Wochen im Voraus auf der Website der Hammerschmiede gebucht werden.

Stadt Stolberg im Südharz

Fachwerkstadt Stolberg (Copyright: Werbe- u. Verkehrsgemeinschaft Stolberg Harz e.V.)
Fachwerkstadt Stolberg

Sie mögen die Idylle der Harzer Fachwerkstädte? Dann empfehle ich Ihnen den Besuch der preisgekrönten Fachwerkstadt Stolberg im Südharz. Sie ist die erste historische Europastadt aber auch Thomas-Münzer-Stadt und Luftkurort. Besonders zu empfehlen sind hier der Besuch des Schlosses sowie des Museums „Alte Münze“. Für Leckermäulchen empfiehlt sich ein Besuch im Werksverkauf der FRIWI-Keksfabrik.

Nähere Angaben finden Sie auf der Website der Stadt Stolberg.

Stabkirche in Goslar

Stabkirche in Hahnenklee bei Goslar (Foto H.-U. von Grabowski, Meine)
Stabkirche bei Goslar
Stabkirche in Hahnenklee bei Goslar (Foto H.-U. von Grabowski, Meine)

Sie lieben Norwegen und bewundern deren wunderschöne, aus Holz erbaute Kirchen? Um so eine Kirche besichtigen zu können, müssen Sie nicht nach Norwegen reisen. Ein wunderschönes Exemplar findet sich im Ortsteil Hahnenklee-Bockswiese der Stadt Goslar. Ein Besuch lohnt sich. Nähere Angaben finden Sie auf der Webseite der Stabkirche

Anschrift: Stabkirche, Prof.-Mohrmann-Weg 1, 38644 Hahnenklee

Gernrode: Uhrenmuseum und Stiftskirche

Uhrenmuseum (Foto: H.-U. von Grabowski, Meine)
Uhrenmuseum
Stiftskirche St. Cyriakus (Foto: H.-U. von Grabowski, Meine)
Stiftskirche
Selketalbahn (Foto: H.-U. von Grabowski, Meine)
Selketalbahn

Sie sind ein Freund von Wanduhren und insbesondere Kuckucksuhren? Dafür müssen Sie nicht in den Schwarzwald reisen. Das Harzer Uhrenmuseum in Gernrode, einem Ortsteil von Quedlinburg, beherbergt die größte Kuckucksuhr außerhalb des Schwarzwaldes. Nicht nur das Museum sondern auch die Fertigung von Kuckucksuhren kann man in der Manufaktur besichtigen. Natürlich kann man die Uhren dort auch kaufen.

Ein weiteres Highlight in Gernrode ist die Stiftskirche St. Cyriakus, ein Kleinod der Romanik. Das Heilige Grab im Innern der Kirche ist nördlich der Alpen die älteste erhaltene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem. Es ist seit 2013 wieder kleinen Gruppen im Rahmen einer Sonderführung zugänglich.     

Und wie kommt man dort hin? Für Eisenbahnnostalgiker ganz klar mit der Harzquerbahn von Wernigerode bis zur Eisfelder Talmühle und von dort weiter mit der Selketalbahn über Stiege und Alexisbad nach Gernrode.

Wildromantisches Bodetal

Bodetal (Foto: H.-U. von Grabowski, Meine)
Bodetal
Bodetal (Foto: H.-U. von Grabowski, Meine)
Bodetal

Sie sind gut zu Fuß, wandern gern und möchten einmal einen richtigen Canyon durchwandern? Der Grand Canyon ist Ihnen aber zu weit weg? Dann empfehle ich Ihnen, das wildromantische Bodetal von Treseburg nach Thale zu durchwandern. Auf zehn Kilometern hat sich die am Brocken entspringende Bode bis zu 280 m tief in den harten Ramberggranit eingeschnitten. Am Ende der Wanderung wartet ein uriges Restaurant und nicht weit davon entfernt kann man mit der Seilbahn zum Hexentanzplatz oberhalb von Thale fahren. Von hier aus hat man einen phantastischen Blick über die Schlucht. Zurück nach Treseburg kommt man mit dem Bus oder zu Fuß auf dem angenehm zu begehenden Höhenweg.

Ilsenburg und Kloster Drübeck

Kloster Drübeck (Foto: H.-U. von Grabowski, Meine)
Kloster Drübeck
Kloster Drübeck (Foto: H.-U. von Grabowski, Meine)
Kloster Drübeck

Sie suchen ein lohnendes Ziel ohne weit fahren zu müssen? Dann schauen Sie sich doch in Wernigerodes Nachbarort Ilsenburg um. Besonders malerisch sind der Ortskern und der Forellenteich mit dem daran gelegenen 5-Sterne-Hotel „Zu den Rothen Forellen,“ in dessen Restaurant es sich hervorragend speisen lässt. Nicht weit davon entfernt liegt die einstige Benediktinerabtei Kloster Ilsenburg. Im Dormitorium werden Ausstellungen moderner Kunst präsentiert. Gleich in der Nähe dieses Klosters biegt ein Wanderweg ab, der zum Kloster Drübeck führt. Außer der Klosterkirche beeindrucken hier die Gärten, die Bestandteil des Tourismusprojekts „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“ sind sowie ein Naturdenkmal. Dabei handelt es sich um die um 1730 im Klosterhof gepflanzte Sommerlinde. Diese fast 300 Jahre alte „Klosterlinde“ hat einen Stammumfang von 5,56 Metern!

Apropos „wandern“: Sehr lohnend ist auch eine Wanderung entlang des Ilsetals bis zu ihren kaskadenförmigen Wasserfällen und von dort weiter zum Waldgasthaus Plessenburg.

zuletzt geändert am: 22.11.2019 17:45 Uhr von W.Gerhartz