Preis für Hochschulinnovationen

Preis für Hochschulinnovationen der Fachgruppe Patentrecht

Mit dem Preis für Hochschulinnovationen der Fachgruppe Patentrecht werden Innovationen aus dem Hochschulumfeld ausgezeichnet, die patentiert wurden und einen deutlichen technischen Fortschritt darstellen.

Die preiswürdige Erfindung soll folgende Kriterien erfüllen:

  • Die Erfindung wurde unter maßgeblicher Beteiligung von Hochschulerfindern einer deutschen Hochschule gemacht; d.h. mindestens ein Erfinder muss zum Zeitpunkt der Erfindung an eine Deutschen Hochschule tätig gewesen sein; und wurde patentiert (erteiltes aktives Patent entweder in Deutschland oder bei mindestens einem Patentamt der IP5). 
  • Die Erfindung fällt in das Gebiet Chemie oder Pharmazie (im Zweifel wird hier die Patentklassifikation berücksichtigt).
  • Die Erfindung führt zu einer Innovation, die einen deutlichen technischen Fortschritt verspricht/realisiert. Dies kann beispielsweise durch Produkte, durch eine Verwertung der Erfindung im Rahmen einer Unternehmensgründung (Start-up / Spin-off) oder eine Lizenzvergabe anschaulich gemacht werden. 

Der Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und im Rahmen einer Fachgruppenveranstaltung oder des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie verliehen. 

Ausschreibung 2021

Die Fachgruppe Patentrecht schreibt für die Vergabe im Jahr 2021 erstmalig den Preis für Hochschulinnovationen aus. Ausgezeichnet werden Innovationen aus dem Hochschulumfeld, die patentiert wurden und einen deutlichen technischen Fortschritt darstellen. Der Vorschlag muss das Patent sowie die Hochschulerfinder eindeutig identifizieren und soll die wirtschaftliche Verwertung in Art und Umfang spezifizieren.

Bei der Auswahl der preiswürdigen Erfindung wird die Jury folgende Kriterien berücksichtigen

  • Die Erfindung wurde unter maßgeblicher Beteiligung von Hochschulerfindern einer deutschen Hochschule gemacht; d.h. mindestens ein Erfinder muss zum Zeitpunkt der Erfindung an eine Deutschen Hochschule tätig gewesen sein; und wurde patentiert (erteiltes aktives Patent entweder in Deutschland oder bei mindestens einem Patentamt der IP5). 
  • Die Erfindung fällt in das Gebiet Chemie oder Pharmazie (im Zweifel wird hier die Patentklassifikation berücksichtigt).
  • Die Erfindung führt zu einer Innovation, die einen deutlichen technischen Fortschritt verspricht/realisiert. Dies kann beispielsweise durch Produkte, durch eine Verwertung der Erfindung im Rahmen einer Unternehmensgründung (Start-up / Spin-off) oder eine Lizenzvergabe anschaulich gemacht werden. 

Vorschlagsberechtigt sind alle GDCh-Mitglieder, Eigenbewerbungen sind möglich. Über die Auswahl entscheidet eine Jury, der zwei Hochschullehrer sowie die Vorstandsmitglieder der Fachgruppe Patentrecht angehören. Die Hochschullehrer werden für jede Verleihung neu und nach Eingang der Vorschläge vom Vorstand der Fachgruppe ausgewählt.

Der Preis wird auf dem GDCh-Wissenschaftsforum Chemie 2021, das vom 29.08. bis 01.09. in München stattfindet, verliehen und umfasst eine Verleihungsurkunde und eine Medaille. Bis zu drei ausgewählte Repräsentanten der Erfindung werden zur Preisverleihung eingeladen.  

Vorschläge sollen folgende Unterlagen enthalten: Kurze Beschreibung der Erfindung, Angaben zu den Erfindern inkl. Kontaktdaten, Nennung der Patente sowie Angaben, die es der Jury ermöglichen Art und Umfang der Verwertung zu beurteilen. 

Vorschläge und Eigenbewerbungen werden ausschließlich in elektronischer Form bis zum 30. März 2021 von der GDCh-Geschäftsstelle, Dipl.-Biol. Nicole Bürger, n.buerger@gdch.de, entgegengenommen.

zuletzt geändert am: 16.09.2020 08:11 Uhr von N.Bürger