Projekte

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Forschungsprojekt "Wissenschaftskarrieren: Orientierung, Planung und Beratung am Beispiel der Fächer Politkwissenschaften und Chemie"

Die GDCh unterstützt ein BMBF-gefördertes Forschungsprojekt, in welchem ein Team von Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern Fächer und Geschlechter vergleichend die Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in den Fächern Politikwissenschaften und Chemie untersucht.

Weiterführenden Information auf der Homepage des Projektes

Bericht von Professor Mischnick über die Tagung "Promotion - und was dann" mit Ergebnissen zum o.g. Projekt (aus "Nachrichten aus der Chemie, Heft 12/2010)

Chancengleichheit ist eine Frage der Qualität – Wo steht die GDCh? Mitgliederstruktur der GDCh-Fachgruppen und -Vorstände

Nach dem Start der Offensive des Wissenschaftsrats (WR) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz- und der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck- (MPG) und der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) im November 2006 hat der WR am 13.07.2007 die "Empfehlungen zur Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern" verabschiedet. Diese Empfehlungen basieren auf einer umfassenden Analyse.

Die genannten Wissenschaftsorganisationen haben Selbstverpflichtungen veröffentlicht, in denen konkrete Maßnahmen benannt sind, mit deren Hilfe man dem erklärten Ziel näher kommen will.
(www.wissenschaftsrat.de, Drs. 8036-07, anzufordern bei (post@wissenschaftsrat.de)

Die GDCh hat in ihrer Satzung 2006 die "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Chemie und angrenzenden Gebieten" (§2, l.) in die Liste ihrer Aufgaben und Ziele aufgenommen.

Der Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) wirkt u. a. auf eine angemessene Teilhabe von Frauen und Männern in den GDCh-Strukturen hin. Wie sieht es damit in der GDCh im Jahre 2007 aus? Gibt es eine positive Entwicklung?

Ca. 6000 der etwa 27.000 GDCh-Mitglieder sind Frauen. Diese verteilen sich jedoch sehr unterschiedlich nach Fachgebieten, Alter und Funktion. Um eine differenzierte Sicht zu ermöglichen, um zu erkennen, wo Bewegung und wo Stillstand herrscht, haben wir die Mitgliederstruktur der Fachgruppen differenziert nach Geschlecht und Alter erfasst. Für einige ausgewählte Fachgruppen haben wir dies zusätzlich zeitaufgelöst von 1995-2007 getan, um Trends zu erkennen und "Momentaufnahmen" nicht überzubewerten. Der Mitgliederstruktur haben wir die Zusammensetzung der Fachgruppenvorstände gegenüber gestellt und auch hier die Entwicklung der letzten 12 Jahre angeschaut. – Das Ergebnis ist heterogen. Hier und dort gibt es klare positive Trends zu verzeichnen. Insgesamt  sind wir auf einem guten Weg, aber – erwartungsgemäß – noch nicht am Ziel. Zielgerichtete Maßnahmen nach dem Vorbild der großen Wissenschaftsorganisationen könnten die GDCh auf ihrem Weg zu einer modernen Fachgesellschaft weiter voranbringen.

Eine Übersicht über die Daten geben die folgenden Graphiken.

Den ausführlichen Beitrag zum Thema finden Sie in den Nachrichten aus der Chemie, 55 (2007) 1255-1259.

zuletzt geändert am: 22.01.2014 - 14:32 Uhr von N/A