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2014 - Friedrich August Kekulé und das Alte Chemische Institut Bonn

Broschüre Historische Stätte der Chemie

August Kekulé wurde am 7. September 1829 in Darmstadt geboren. Nach einem anfänglichen Architekturstudium in Gießen weckten schnell die Vorlesungen Justus von Liebigs sein Interesse für die Chemie, sodass er im Sommersemester 1849 sein Chemiestudium aufnahm und 1852 bei Liebig promovierte.

Nach kurzen Aufenthalten in Chur und London habilitierte sich Kekulé 1856 bei Bunsen in Heidelberg. Im Jahr 1858 erhielt er eine ordentliche Professur für Chemie in Gent/Belgien, wo er 1865 seine berühmte Benzoltheorie aufstellte.

1867 folgte Kekulé dem Ruf nach Bonn. Neben Forschung und Lehre prägte er hier den Innenausbau des Chemischen Institutes, das schon bald zu den renommiertesten Instituten Deutschlands gehören und das weltweit größte darstellen sollte.

Der ständige Dialog mit den Wissenschaftlern seiner Zeit führte fünf Jahre später zur Formulierung seiner auf der Benzoltheorie aufbauenden Oszillationshypothese. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Benzoltheorie hielt Kekulé 1890 in Berlin eine Rede, in der er von seinem Wachtraum erzählte. Ein Uroboros, das damalige Symbol der Alchemie - eine Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt - wies ihm demnach den Weg zur ringförmigen Benzolstruktur.

Am 13. Juli 1896 verstarb August Kekulé im Alter von knapp 67 Jahren in Bonn.

 

  • Format: DIN A4
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3936028829

Prod.Nr.:F002-2014
Anzahl:292
 

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zuletzt geändert am: 04.06.2021 14:59 Uhr von