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2009 - Wirkungsstätte von Ernst Beckmann in Leipzig

Broschüre Historische Stätte der Chemie

Am 15. Mai 2009 würdigten die GDCh und die Universität Leipzig die bahnbrechenden Arbeiten von Ernst Beckmann (1853 – 1923) in der physikalischen und synthetischen
organischen Chemie. Von 1875 bis 1878 studierte er Pharmazie und Chemie in Leipzig und promovierte bei Hermann Kolbe. An der Technischen Universität Braunschweig habilitierte er sich 1882. Nach weiteren Stationen in Leipzig, Gießen und Erlangen erhielt er 1897 ein Ordinariat für Angewandte Chemie an der Universität Leipzig und
wurde 1912 erster Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Chemie in Berlin-Dahlem. Beckmann-Umlagerung, Beckmann-Thermometer und Beckmannsche Molekulargewichtsbestimmung tragen seinen Namen.
Gewürdigt wurden zudem die Leistungen von Wilhelm Ostwald (1853 – 1932) und seiner Mitarbeiter und Schüler, die an gleicher Stätte von 1887 bis 1898 die Leipziger Schule der physikalischen Chemie begründeten. Die Katalysedefinition durch W. Ostwald (1893), die 1887/89 von Walther Nernst (1864 – 1941) abgeleitete und nach ihm benannte Gleichung und die von Svante Arrhenius (1859 – 1927) gefundene Arrhenius-Gleichung waren Wegzeichen. Carl Paal (1860 – 1935) als Nachfolger von E. Beckmann hatte Erfolge mit kolloidalen Metallen als Katalysatoren. Karl Hugo Bauer (1874 – 1944) und seine Nachfolger führten die Pharmazeutische Chemie zu Erfolgen. Der langjährige Generalsekretär des Vereins Deutscher Chemiker Berthold Rassow (1866 – 1954) förderte hier die Technische Chemie. Schließlich fanden in diesem „Alten Chemischen Institut“ von 1944 bis 1950
alle Chemischen Institute der Universität Leipzig ihre Interimsheimat, nachdem am 04.12.1943 durch einen Bombenangriff das „Akademische Viertel“ in Schutt und Asche versunken war.

 

  • Format: DIN A4
  • Sprache: Deutsch

Prod.Nr.:F002-2009
Anzahl:495
 

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zuletzt geändert am: 04.06.2021 14:59 Uhr von