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2008 - Wirkungsstätte von Karl Ziegler in Mülheim/Ruhr

Broschüre Historische Stätte der Chemie

Am 08. Mai 2008 würdigten die GDCh und das MPI für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr die bahnbrechenden Arbeiten von Karl Ziegler (1898 – 1973) auf dem Gebiet der organischen und metallorganischen Chemie sowie der chemischen Katalyse. Das 1953 angemeldete Patent zur Herstellung von hochmolekularem Polyethylen bei Normaldruck und Raumtemperatur mit Hilfe von „metallorganischen Mischkatalysatoren“ aus Aluminiumalkyl- und Übergangsmetallverbindungen löste eine stürmische Entwicklung in der großtechnischen Herstellung von Polyolefinen aus. 

Bis heute hat die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der „Ziegler-Chemie“ größte wirtschaftliche und technische Bedeutung behalten. Karl Ziegler erhielt 1963 den Nobelpreis für Chemie gemeinsam mit Giulio Natta, der die Stereochemie der Polymerisation von Propylen mit Ziegler-Katalysatoren aufklärte.


Von 1943 bis 1969 war Karl Ziegler Direktor des Instituts für Kohlenforschung der Kaiser-Wilhelm- bzw. seit 1949 der Max-Planck-Gesellschaft. Die Lizenzeinnahmen aus den Patenten machten das Institut für einen Zeitraum von über 30 Jahren finanziell unabhängig und ermöglichten die Errichtung neuer Gebäude sowie eine starke personelle Erweiterung. 

 

  • Format: DIN A4
  • Sprache: Deutsch

Prod.Nr.:F002-2008
Anzahl:493
 

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zuletzt geändert am: 04.06.2021 14:59 Uhr von