Bettina-Haupt-Förderpreis

Bettina-Haupt-Förderpreis für Geschichte der Chemie

Die Bettina-Haupt-Stiftung in der GDCh will die chemiehistorische Forschung fördern, indem sie herausragende Arbeiten in deutscher Sprache von Nachwuchswissenschaftlern auszeichnet. Der Preis ist jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorbehalten. Berücksichtigt werden können publizierte und unpublizierte Arbeiten (auch Magisterarbeiten) in deutscher Sprache zu einem beliebigen Thema aus der Geschichte der Chemie. Auch Gemeinschaftsarbeiten mehrerer Verfasser sowie thematisch verbundene Einzelarbeiten können prämiert werden. Publizierte Arbeiten sollten nicht älter als drei Jahre sein.

Der Preis wird im Rahmen der Vortragstagung der Fachgruppe Geschichte der Chemie verliehen. Der Preisträger erhält dabei Gelegenheit, seine Ergebnisse vorzustellen.

Ausschreibung 2017

Die Bettina-Haupt-Stiftung in der GDCh schreibt für 2017 den Bettina-Haupt-Förderpreis aus. Die Stiftung fördert die chemiehistorische Forschung, indem sie herausragende Arbeiten in deutscher Sprache von Nachwuchswissenschaftlern auszeichnet. Der Preis ist jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorbehalten und mit EUR 1500,- dotiert. Berücksichtigt werden publizierte und unpublizierte Arbeiten, auch Magisterarbeiten, in deutscher Sprache zu einem beliebigen Thema aus der Geschichte der Chemie. Auch Gemeinschaftsarbeiten mehrerer Verfasser sowie thematisch verbundene Einzelarbeiten, können prämiert werden. Publizierte Arbeiten sollten nicht älter als drei Jahre sein.

Der Preis wird im Rahmen der Vortragstagung der Fachgruppe Geschichte der Chemie, die im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie  2017 (10.-14.09.) in Berlin stattfindet, verliehen. Der Preisträger erhält hier Gelegenheit, seine Ergebnisse in Form eines Vortrags vorzustellen.

Einzureichende Arbeiten müssen in vier Exemplaren und in elektronischer Form als PDF bis 30.03.17 vorgelegt sowie von Lebenslauf und Schriftenverzeichnis des Autors begleitet sein. Bei Dissertationen ist der betreuende Hochschullehrer anzugeben. Eine Arbeit kann nur einmal eingereicht werden. Unterlagen per Post an die Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), Fachgruppe Geschichte der Chemie, Varrentrappstr. 40-42, 60486 Frankfurt, und per E-Mail an n.buerger@gdch.de.

Preisträger

JahrPreisträgerOrtTitel
2015Justus VestingHalle (Saale)Zwangsarbeit im Chemiedreieck: Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR mehr
2013Dr. Thomas SteinhauserBielefeldZukunftsmaschinen in der Chemie - Kernmagnetische Resonanz bis 1980 mehr
2011Dr. Florian Karl ÖxlerOstfildernVom tragbaren Labor zum Chemiebaukasten - Zur Geschichte des Chemieexperimentierkastens unter besonderer Berücksichtigung des deutschsprachigen Raums mehr
2007Henning SchweerHamburgDie Geschichte der Chemischen Fabrik Stoltzenberg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mehr
2005Dr. Dirk HackenholzHalle (Saale)Die elektrochemischen Werke in Bitterfeld 1914-1945: ein Standort der IG Farbenindustrie AG mehr
Ph Dr. Stefan RoßEssenfür seine Forschungs- und Editionsarbeit, die das Lebenswerk des Dorpather Liebig-Schülers Carl Schmidt (1822-1994) deutlicher in das Licht der Chemiegeschichte des 19. Jahrhunderts gestellt hat mehrmehr
2003Christina Renata GrundWürzburgDer Würzburger Chemiker Johann Joseph von Scherer und die Begründung der Klinischen Chemie im 19. Jahrhundert mehr
Elena RoussanovaHamburgJulia Lermontowa (1846-1919) - Die erste promovierte Chemikerin des 19. Jahrhunderts mehr
2001Dr. Martin KirschkeMeineKarl Wilhelm Gottlob Kastner (1783-1857) - Eine Professorenkarriere in Zeiten naturwissenschaftlichen Umbruchs mehr
1999Dr. Joachim StocklövWiesbadenArthur Hantzsch: Wegbereiter der physikalischen organischen Chemie. Unter Einbeziehung des Briefwechsels von Arthur Hantzsch und Wilhelm Ostwald aus den Jahren 1887-1927 mehr
1997Dr. Bettina MeitznerMittweida

Die Gerätschaft der chymischen Kunst: Der Traktat "De sceuastica artis" des Andreas Libavius von 1606 mehr

 

zuletzt geändert am: 10.05.2017 - 11:03 Uhr von N.Bürger