Münch-Stiftung

Dres.-Volker-und-Elke-Münch-Stiftung

Zur Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet Chemie und dem patentrechtlichen Schutz der Ergebnisse von Wissenschaft und Forschung, gründeten Dr. rer. nat Volker Münch und Dr. paed. Elke Münch die

Dres.-Volker-und-Elke-Münch-Stiftung 

deren Aufgabe die jährliche Verleihung des

Dres.-Volker-und-Elke-Münch-Preises für Wissenschaft und Forschung ist.

Der Stifter

Dr. rer. nat. Volker Münch war Miterfinder bei zahlreichen Patentanmeldungen und Patenten. Seit 1985 ist er auf dem Gebiet des Schutzes des Geistigen Eigentums (IP) tätig. Zunächst war er in der Patentabteilung der BASF AG, anschließend als selbstständiger Patentanwalt in einer Kanzlei bei Düsseldorf und seit 2013 in eigener Kanzlei tätig. Der Stifter lehrte viele Jahre an nationalen und internationalen Universitäten zum Thema „Patentrecht für Chemiker und Pharmazeuten“. Er war in der Ausbildung von Patentanwaltskandidaten aktiv und ist ehrenamtlicher Richter in der Kammer für Patentanwaltssachen beim Oberlandesgericht München und stellvertretendes Mitglied des Vorstands des Institute of Professional Representatives before the European Patent Office (epi). Eine wesentliche Leitlinie seines beruflichen Wirkens ist, jungen potentiellen Erfinderinnen und Erfindern den Schutz ihrer IP nahezubringen und sie beim Erwerb von Schutzrechten aktiv zu unterstützen, um sie und die Gesellschaft voranzubringen.

Die Stifterin

Dr. paed. Elke Münch arbeitete als Schulleiterin und später als Referentin am Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz an der Schnittstelle zwischen Schule und Arbeitswelt. Vorrangig pflegte sie Kontakte und Kooperation mit Institutionen im Kontext Wirtschaft. Als nebenberufliche Referentin führte sie mehr als 20 Jahre Seminare für Ausbilder in der chemischen Industrie durch. Als Pädagogik-Beraterin in der Lackindustrie entwickelte sie ein neues Ausbildungskonzept. Ihre Erfahrungen mit Schule, Jugendlichen und Ausbildungsfragen publizierte sie in zahlreichen Fachartikeln. Seit 2013 leitet sie das Büro der Patentanwaltskanzlei ihres Ehemannes. Die wesentliche Leitlinie ihres beruflichen Wirkens ist, insbesondere junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre vielfältigen Begabungen zu entwickeln, um ihnen ein privat und beruflich erfülltes Leben in einer freien Gesellschaft zu ermöglichen.

Der Stiftungsbeirat

Der Beirat hat vier bis fünf Mitglieder und setzt sich zu Lebzeiten der Stifter aus den Stiftern selbst, einem Mitglied der Fachgruppe GDCh Patentrecht und weiteren Experten auf dem Fachgebiet zusammen. Der Beirat kann zur Beurteilung der Bewerbungen Fachleute, die auf dem jeweiligen betreffenden Fachgebiet kompetent sind, heranziehen.

Der Preis

Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird an Erfinder verliehen, die eine zukunftsweisende Erfindung auf dem Gebiet der Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik gemacht haben. Mit dem Preisgeld wird die Anmeldung einer prioritätsbegründenden deutschen Patentanmeldung für die Erfindung beim Deutschen Patent- und Markenamt unterstützt.

Es soll eine wegweisende Forschung und Entwicklung honoriert werden, deren Ergebnisse so bedeutsam sind, dass sie eines Schutzes durch ein Patent würdig sind und damit zugleich der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und zu weiteren Forschungen und Entwicklungen anregen.

Preisträger erweisen sich insbesondere dann als würdig, wenn sie auf dem Gebiet der Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik Forschungen und Entwicklungen durchgeführt haben, deren Ergebnisse

  • Im patentrechtlichen Sinne neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar und daher patentfähig sind 
  • Allgemein Beiträge zum Klima- und Umweltschutz, zur Nachhaltigkeit und/oder zur Energieeinsparung leisten
  • Neue Verbindungen oder Verbindungsklassen oder neue Verwendungen bekannter Stoffe betreffen.

Richtlinien für die Bewerbung

Die eingehenden Bewerbungen werden streng vertraulich behandelt, um die patentrechtliche Neuheit der Erfindungen zu wahren. Dies gilt auch für die Fachleute, die gegebenenfalls für die Beurteilung der Erfindungen hinzugezogen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. April eines jeden Jahres.

Den Bewerbungen sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Ein Lebenslauf (1 Seite pro Bewerberin oder Bewerber - auch bei einem Team)
  • Eine kurze Beschreibung der Problemstellung und der Motivation, eine Lösung hierfür zu finden (1 Seite)
  • Eine kurze Beschreibung bisher bekannter Lösungen (Stand der Technik, 1 Seite)
  • Eine kurze Beschreibung der erfindungsgemäßen Lösung der Problemstellung – gegebenenfalls mit einer Skizze – und deren Vorteile gegenüber dem Stand der Technik (maximal 3 Seiten).

Die Bewerbungen sind über das Online-Formular einzureichen

Kontakt

Jasmin Herr
Varrentrappstr. 40 - 42
60486 Frankfurt a.M.
Tel. +49 69 7917-323
Fax +49 69 7917-1323

E-Mail: j.herr@gdch.de

zuletzt geändert am: 24.07.2020 11:11 Uhr von J.Herr