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Nachrichten aus der Chemie

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

manchmal fühlt man sich ja beim Lesen ertappt. So ging es mir, als ich in der aktuellen Ausgabe der Nachrichten aus der Chemie im Leitartikel Neue Wege bilden von Eva Wille las: „Doch das Zusammenwirken gerade auch über Generationen hinweg ist nicht immer einfach: Jeder muss zuhören, offen sein, mitgehen, Kompromisse finden, Risiko und Verantwortung übernehmen, teilen – und bereit sein, weiter zu lernen.“


Gerade eben noch der Neue (zumindest gefühlt), ist man vielleicht auf einmal der Älteste in seinem Arbeitsumfeld. Zum Glück ist das aber auch inspirierend; es tut ja gut, nicht immer über die ewig gleichen Geschichten reden zu müssen.


Besonders schön ist es aber, wenn „alte Bekannte“ über neue Entwicklungen schreiben – in der aktuellen Ausgabe beispielsweise Theo Bender und Sonja Herres-Pawlis. Mit beiden kooperieren die Nachrichten seit längerem zum Thema nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI4Chem heißt das Konsortium, an dem auch die GDCh beteiligt ist). Wie es um die Digitalkompetenz an Hochschulen bestellt ist, also um die Fähigkeit, digitale Forschungsdaten zu erzeugen, analysieren, dokumentieren und die dafür notwendigen Tools zu beherrschen lesen Sie im Artikel Digitalkompetenz in der universitären Chemie vermitteln.


Ganz analog geht es übrigens zu beim Gemeinsamen Frühstück von GDCh & NFDI4Chem anlässlich des Global Women’s Breakfast (GWB) 2026 am 10. Februar. Freuen Sie sich auf Impulsbeiträge von Chemikerinnen (mit und ohne innen), melden Sie sich an und seien Sie von 10 bis 13 Uhr in der GDCh-Geschäftsstelle in Frankfurt dabei.
 

Jetzt aber erstmal viel Informatives mit diesem Newsletter – viel Spaß beim Lesen.

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Aktueller Titel der

Nachrichten aus der Chemie

Ihr Christian Remenyi,

Chefredakteur der Nachrichten aus der Chemie

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IUPAC-Hauptsitz kommt nach Europa

 

Das Sekretariat der International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) zieht von North Carolina nach Malaga und Rom um. 

Zusätzliche operative Kapazitäten sollen die Freiwilligengemeinschaft der IUPAC besser unterstützen, zusätzliche Mitarbeitende die Kommunikationsstrategie stärken, um weltweit den Dialog zu fördern und die IUPAC-Aktivitäten sichtbar zu machen. Mary Garson, Präsidentin der IUPAC, sagt der IUPAC-Pressemeldung zufolge: „Im Einklang mit ihrer Mission, objektives wissenschaftliches Fachwissen und eine gemeinsame Sprache für die Chemie bereitzustellen, wird die Verlegung des Sekretariats an einen doppelten europäischen Standort begrüßt und wird die Fähigkeit der IUPAC, die globale Chemie jetzt und in Zukunft zu unterstützen, erheblich verbessern.“

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Forschung und Lehre würdigen

 

Mit dem Dozentenpreis zeichnet der Fonds der Chemischen Industrie Nachwuchswissenschaftler:innen der Chemie und Biologischen Chemie für exzellente eigenständige Forschung und hervorragende Lehre aus. 

Kandidat:innen sollen an einer deutschen Hochschule (oder einem außeruniversitären Forschungsinstitut) tätig und habilitiert sein oder vergleichbare Leistungen vorweisen können. 

Sie sollen noch keine W3-Professur inne- oder einen Ruf auf eine solche Stelle erhalten haben. Die Promotion soll nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, Familienzeiten werden anerkannt. Der Preis umfasst ein Preisgeld von 25 000 Euro und 50 000 Euro für Sach- und Reisemittel. Nominieren Sie bis zum 15. März.

Preis für Gründende 

 

Die Dechema, die Business Angels FrankfurtRheinMain und der High-Tech Gründerfonds schreiben den Achema-Gründerpreis 2027 aus. Alle Teilnehmenden bekommen individuelles Feedback zu ihrem Businessplan und zehn Finalist:innenteams stellen ihre Technik oder ihr Produkt am Achema-Gründerpreisstand vor. Das Sieger:innenteam erhält 15 000 Euro. 

Bewerben können sich Teams, die neue Techniken oder Geschäftsmodelle in der Chemie, Verfahrenstechnik oder Biotechnologie entwickeln und nach dem 1. Januar 2024 gegründet haben oder bereits ein Konzept oder einen Businessplan haben, bis zum 31. August.

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Laborfachmesse geht auch 2026 wieder auf Tour

LAB-SUPPLY: Termine und Standorte für 2026 entdecken!

An 11 Standorten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden erwartet Sie die regionale Fachmesse für instrumentelle Analytik, Labortechnik, Laborchemikalien und Life Science – mit zahlreichen Ausstellern und spannenden Fachvorträgen zu den neuesten Trends der Laborbranche. Nah, unkompliziert und ohne lange Anreise.

Der Besuch der Messe sowie die Teilnahme an allen Fachvorträgen sind kostenfrei.

Jetzt registrieren!

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Forschung an grünem Wasserstoff auszeichnen

 

Die neu gegründete und von der GDCh treuhändisch verwaltete Reinhard-Zellner-Stiftung fördert wissenschaftliche und technische Innovation beim Erzeugen und Anwenden grünen Wasserstoffs in Industrie und Energiewirtschaft. Für eigenständige wissenschaftliche Leistungen im Bereich des Förderzwecks verleiht die Stiftung zum ersten Mal den Reinhard-Zellner-Preis. Die Forschungsergebnisse müssen geeignet sein, die Transformation in eine CO2-freie Industriegesellschaft zu beschleunigen. Der Preis ist mit 7000 Euro dotiert. Nominieren Sie bis zum 31. März.

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Nachwuchs der organischen Chemie fördern

 

Die Liebig-Vereinigung für Organische Chemie der GDCh zeichnet mit dem Orchem-Preis Nachwuchsforschende aus. 

Diese sollen neue, originelle und richtungweisende wissenschaftliche Arbeiten in der organischen Chemie vorzuweisen haben und noch nicht in einer mehrjährigen Leitungsfunktion tätig sein. Das Unternehmen BASF unterstützt den mit 5000 Euro dotierten Preis, der in der Regel an zwei Personen mit einem Preisgeld von je 2500 Euro verliehen wird. Nominieren Sie oder bewerben Sie sich bis zum 30. März.

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Preiswürdige Fluorchemie, ...

 

Die GDCh-Arbeitsgemeinschaft Fluorchemie vergibt den Publikationspreis Fluorchemie für eine herausragende fluorchemische Arbeit. Hochschullehrende oder Industriechemiker:innen sind berechtigt, Arbeiten promovierter Chemiker:innen vorzuschlagen. Die Publikation muss veröffentlicht und jünger als zwei Jahre sein. Der Preis ist dotiert mit 1000 Euro. Nominieren Sie bis zum 30. März.


Computerchemie ...

 

Der CIC-Förderpreis für Computational Chemistry der GDCh-Fachgruppe Computer in der Chemie (CIC) ehrt hervorragende Masterarbeiten und Dissertationen, die die in der Fachgruppe vertretenen wissenschaftlichen Gebiete berühren und eine besondere Leistung für die Weiterentwicklung des Fachgebiets CIC darstellen. Der Preis ist dotiert mit 350 Euro für Masterarbeiten und 750 Euro für Dissertationen. Schlagen Sie bis zum 30. März Arbeiten vor, die zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 30. März 2026 abgeschlossen und mit mindestens "sehr gut" bewertet wurden.


und Nuklearchemie

 

Der Promotionspreis Nuklearchemie der GDCh-Fachgruppe Nuklearchemie geht an eine herausragende Dissertation in der Nuklearchemie, die zwischen dem 30. März 2024 und 2026 abgeschlossen und bewertet wurde. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Nominieren Sie bis zum 31. März.

Der Fritz-Straßmann-Preis würdigt hervorragende Leistungen etablierter Wissenschaftler:innen auf dem Gebiet der Nuklearchemie. Das Preisgeld beträgt 2500 Euro. Nominieren Sie bis zum 31. März.

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Wissen über Prozesssicherheit testen

 

Testen Sie Ihr Verständnis für Arbeitssicherheit bei einem Quiz des Magazins ChemistryViews. Lernen Sie dabei aus dem Vorfall beim Unternehmen West Pharma Services im Jahr 2003 in Kinston, North Carolina, USA: Kunststoffstaub entzündete sich und verursachte eine Staubexplosion und Brände, bei denen sechs Mitarbeitende starben und 38 verletzt wurden.

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GDCh.academy

 

26. Februar, online

GDCh-Karriere-Coaching – digitale Einzelberatungen, Doris Brenner


23. bis 27. März, Frankfurt am Main
NMR-Spektrenauswertung, Kursleitung: Prof. Dr. Reinhard Meusinger

24. bis 26. März, Frankfurt am Main
GLP-Intensivtraining mit QS-Übungsaufgaben: Methodenvalidierung und Gerätequalifizierung unter GLP (Gute Laborpraxis) - mit Praxisteil, Kursleitung: Prof. Dr. Jürgen Pomp


27. März, 15 Uhr, online

Intercultural Skills für ausländische Doktorand:innen in Deutschland, Marie-Julie Jacquemot


13. bis 14. April, Frankfurt am Main
Strategisches Management, Kursleitung: Prof. Dr. Stephan von Delft

14. bis 16. April, Frankfurt am Main
Grundlagen der praktischen NMR-Spektroskopie für technische Beschäftigte, Kursleitung: Dr. Johannes C. Liermann

 

GDCh-Termine


9. Februar, 17 Uhr, online

Meine ersten Tage bei ..., CTA und Chemielaborant:innen geben Einblicke in ihren Start in den Berufsalltag nach der chemischen Ausbildung, Online-Vortragsreihe der AG Berufliche Bildung und des JCF-Teams Karriere


10. Februar, 17 Uhr, online

Organometallic Flow Chemistry at Scale – A Highly Atroposelective Negishi Coupling Enables the Commercial Manufacturing Process of Divarasib, Dr. Stephan Bachmann, Dr. René Lebl Gmeiner (F. Hoffmann-La Roche), Vortrag der Reihe Process Chemistry Frontiers der Fachgruppe Liebig-Vereinigung für Organische Chemie


25. bis 26. Februar, Jena

Datenmanagement-Workshop des AK Chemometrik und Qualitätssicherung


2. bis 4. März, Essen

Chemiedozententagung 2026


6. März, 10 Uhr, Frankfurt am Main

Workshop für Selbstständige KI-Werkzeuge für Wissensarbeiter – Effizienzsteigerung ohne Werkzeugfalle, Hans Christian Lehmann (HCL Consulting), organisiert von der Fachgruppe der freiberuflichen Chemiker und Inhaber freier unabhängiger Laboratorien


16. bis 18. März, Würzburg

GDCh Biochemistry 2026


19. bis 20. März, Lübeck

Vortragstagung der Fachgruppe Geschichte der Chemie

 

24. bis 27. März, Münster

Frontiers in Medicinal Chemistry

 

4. bis 6. Mai, Bayreuth

10. Jahrestreffen der Seniorexperten Chemie

 

11. bis 13. Mai, Kiel

Wasser 2026

 

16. bis 18. September, Bremen

Lacktagung 2026

Reichen Sie jetzt Abstracts ein.


Weitere Termine

 

10. bis 13. März, Leipzig

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS)

 

12. bis 16. Juli, Antwerpen, Belgien

10th EuChemS Chemistry Congress (ECC10)

 

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Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Varrentrappstr. 40-42, 60486 Frankfurt

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