Wasserstraßen sind komplexe Gewässersysteme. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), angesiedelt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI), wirkt dabei mit, sie nachhaltig und leistungsfähig zu gestalten. Als das wissenschaftliche Institut des Bundes für Forschung, Begutachtung und Beratung auf den Gebieten Hydrologie, Gewässernutzung, Gewässerbeschaffenheit, Ökologie und Gewässerschutz berät sie das BMVI, weitere Bundesministerien, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) und Dritte. In der BfG arbeiten engagierte Menschen aus vielen Disziplinen in einem modern ausgestatteten Arbeitsumfeld.

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde ist Teil eines 357.582 km² großen Karrierenetzwerks, bestehend aus über 40 Behörden mit rund 24.000 Beschäftigten. Mehr unter http://www.damit-alles-läuft.de

Die BfG sucht für das Referat G3 „Biochemie/Ökotoxikologie“ im Rahmen des EU-Forschungsprojektes „Labplas – Land-Based Solutions for Plastics in the Sea“ zum 01.01.2022 befristet – in Teilzeit –, bis zum 31.12.2024 eine/einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (Uni-Diplom/Master) (m/w/d) Fachrichtung Biologie, Umweltwissenschaften

Der Dienstort ist Koblenz.
Referenzcode der Ausschreibung 20212066_9316

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Bearbeitung des EU-Forschungsprojektes Labplas – Land-Based Solutions for Plastics in the Sea
  • Eigenständige Organisation, Detailkonzeption und Durchführung eines Monitorings zum quantitativen und qualitativen Vorkommen von Mikro- und Makroplastik in Wasser, Schwebstoff, Sediment und Biota in der Bundeswasserstraße Elbe
  • Erarbeitung von Konzepten für die Adaption von standardisierten Laborstudien mit aquatischen Invertebraten
  • Wissenschaftliche Untersuchungen zur Klärung des toxikologischen Potenzials von Mikro- und Makroplastik auf aquatische Organismen verschiedener trophischer Ebenen
  • Betreuung von Testorganismen (z. B. Daphnien und Lumbriculiden)
  • Kooperation mit externen wissenschaftlichen Instituten
  • Erstellung von Berichten und Publikationen in peer-review-Journalen
  • Präsentation der Ergebnisse des Vorhabens auf (inter)nationalen Fachtagungen

Bei der Projektbearbeitung ist die Anfertigung einer Promotion möglich.

Ihr Profil:

Zwingende Anforderungskriterien:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni-Diplom/Master) Biologie, Umweltwissenschaften oder vergleichbare Fachrichtung

Wichtige Anforderungskriterien:

  • Interesse an der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung
  • Kenntnisse der Gewässerökologie (limnisch & marin)
  • Erfahrung in Monitoring und Modellierung
  • Kenntnisse der Risikobewertung
  • Erfahrung mit Statistiken und der Auswertung großer Datenmengen
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zur theoretischen und praktischen Arbeit (Freiland und Labor)
  • Eigenständiges, konzeptionelles und methodisches Arbeiten
  • Hohes Engagement im selbständigen Handeln
  • Fähigkeit zur Problemlösung
  • Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft
  • Bereitschaft zur Durchführung von ein- und mehrtägigen Dienstreisen

Unser Angebot:

Die Vergütung erfolgt nach dem TVöD in der Entgeltgruppe 13. Eine Besetzung des Dienstpostens mit Beamtinnen/Beamten der Besoldungsgruppe A13 BBesO kann im Rahmen einer Abordnung erfolgen.

Besondere Hinweise:

Sie können sich auf ein bestens ausgestattetes Arbeitsumfeld mit einem innovativen Team ebenso freuen wie auf interessante berufliche Herausforderungen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,5 Stunden für Tarifbeschäftigte und 20,5 Stunden für Beamte, jeweils innerhalb eines flexiblen Arbeitszeitrahmens. Die Stelle ist nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) bis zum 31.12.2024 befristet. Bewerber/innen müssen deshalb unter Berücksichtigung ihrer bisherigen individuellen wissenschaftlichen Tätigkeiten noch Zeiten haben, die bis zum Ende der Projektlaufzeit (31.12.2024) reichen.

Der Dienstposten ist grundsätzlich teilzeitgeeignet, daneben unterstützt die BfG bei vorliegenden Voraussetzungen die Möglichkeit der Telearbeit.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen nach Maßgabe des § 8 BGleiG bevorzugt berücksichtigt.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Wir begrüßen die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten.

Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 06.12.2021 über das Elektronische Bewerbungsverfahren (EBV) auf der Einstiegsseite:
http://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungs­unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Diplom-/Masterurkunde und -zeugnis und Schulabschlusszeugnis) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter „Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren entsprechenden Studienabschluss und unter „Berufserfahrungen“ Ihre Arbeitgeber der letzten 5 Jahre oder die letzten 3 Arbeitgeber (inklusive des aktuellen Arbeitgebers) ein.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen, Tel.: 04941 602-240, zur Verfügung.

Ansprechpartner/in:

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Frau Buhr (Tel.: 0261 1306-5220).