Nuklearchemie  Nuklearchemie


Fachgruppe Nuklearchemie

Aufgaben

Die 1956 gegründete Fachgruppe Nuklearchemie sieht ihre Hauptaufgabe in der Förderung von Kern-, Radio- und Strahlenchemie sowie der dort tätigen Studenten, Techniker und Wissenschaftler. Dabei soll die Unterrichtung über neue Ergebnisse und Anwendungen besonders im Vordergrund stehen.

Die Pflege des Gedanken- und Erfahrungsaustausches und die Vermittlung fachlicher Anregung erfolgen durch:

  • Konferenzen und Vortragstagungen
  • Arbeitskreise zur wissenschaftlichen oder technischen Bearbeitung besonderer Gebiete
  • Mitwirkung am wissenschaftlichen Programm der GDCh
  • Publikationen und Monographien auf dem Gebiet der Kern-, Radio- und Strahlenchemie
  • Kurse zur Vermittlung des sicheren Umgangs mit radioaktiven Stoffen
  • Beziehungen zu in- und ausländischen Ausschüssen, Verbänden und Organisationen fachverwandter Gebiete

Ein wesentlicher Aspekt ist die Förderung und Sicherung einer ausreichenden Forschungs-, Lehr- und Ausbildungskapazität in Kern-, Radio- und Strahlenchemie.

Arbeitsschwerpunkte

Die Fachgruppe Nuklearchemie repräsentiert Wissenschaftler, die mit offenen und geschlossenen radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung umgehen. Ihre Tätigkeiten können in folgenden Schwerpunkten zusammengefasst werden:

  1. Kernchemische Grundlagenforschung
  2. Actinidenchemie
  3. Radioanalytik
  4. Nuklearchemie in den Lebenswissenschaften
  5. Geowissenschaften und Kosmochemie
  6. Radioindikatoren in der Technik
  7. Nuklearenergie-Technologie
  8. Nukleare Entsorgung
  9. Tritiumchemie in der Fusionstechnologie
  10. Strahlenschutz und Radioökologie.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Fachgruppe setzt sich für eine rationale und fachkundige Bewertung der Möglichkeiten der Anwendung der Kernenergie und von radioaktiven Stoffen und Strahlung in Technik, Forschung und Medizin zum Wohl von Mensch und Umwelt ein und steht der Gesellschaft als kompetenter Ansprechpartner für Diskussions- und Informationsveranstaltungen zur Verfügung.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Gebieten der Strahlenforschung unterstützt die Fachgruppe durch die Mitgliedschaft im Gemeinschaftsausschuß Strahlenforschung (GAST).

In den Nachrichten aus der Chemie, Heft 4/2006, erschien der Beitrag von R. Michel zum Thema "20 Jahre nach Tschernobyl".

Kontakt in der GDCh-Geschäftsstelle

Gesellschaft Deutscher Chemiker
Mitgliedermarketing/Fach- und Regionalstrukturen
Dipl.-Ing. Renate Kießling
Postfach 900440
60444 Frankfurt am Main

Tel.: 069/7917-580
Fax: 069/7917-1580
E-Mail: r.kiessling@gdch.de

Wie werde ich Mitglied der Fachgruppe? Informationen finden Sie auf den Seiten des Mitgliederservices.