Vorstand der Liebig-Vereinigung  Vorstand der Liebig-Vereinigung


endersDieter Enders

Der Schwerpunkt der Arbeiten von Dieter Enders ist die Entwicklung von selektiven neuen  Methoden der Asymmetrischen Synthese und deren Anwendung in der Natur- und Wirkstoff-Synthese. Unter Verwendung von metallierten chiralen Hydrazonen, α-Aminonitrilen, Lactamen und Sulfonaten werden, z. B. Pheromone, Riechstoffe, Alkaloide, Polyketide, Makrolide, Sphingolipide und Kohlenhydrate mit hoher Diastereo- und Enantioselektivität synthetisiert. Ein weiteres Gebiet ist die asymmetrische Übergangsmetall-Katalyse mit Ferrocen- und Carben-Liganden. In jüngster Zeit steht die Entwicklung neuer organo-katalytischer Verfahren im Vordergrund, wobei kleine organische Moleküle unter Metall-freien Bedingungen als Katalysatoren zum Einsatz kommen, wie z. B. die Aminosäure Prolin und N-heterocyclische Carbene. Ein besonderes Interesse gilt hierbei asymmetrischen organokatalytischen Dominoreaktionen.


 

 

gschwindRuth M. Gschwind

received her Ph.D from the Technical University of Munich in 1997 under the supervision of Prof. H. Kessler. She started her habilitation (equivalent to Assistant Professorship) at the University of Marburg in 1997, joined the faculty at the University of Bonn as Associate Professor in 2002, and moved to the University of Regensburg in 2005. Her research interest is the structural and mechanistic understanding and optimization of organometallic and bioorganic supramolecular complexes using NMR spectroscopy as main method.

 

 

 

 

koenigBurkhard König

hat in Hamburg und Southampton Chemie studiert und 1991 bei Armin de Meijere promoviert. Als post doc war er zunächst bei M. A. Bennett an der Research School of Chemistry in Canberra, Australien, und dann als Feodor-Lynen Stipendiat der Humboldt-Stiftung bei B. M. Trost an der Stanford University, U.S.A., tätig. Die Habilitation schloss er 1996 an der Technischen Universität Braunschweig ab; 1999 folgte er dem Ruf auf einen Lehrstuhl für Organische Chemie an die Universität Regensburg. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der physikalisch-organischen Chemie, insbesondere der molekularen Erkennung. In der Lehre liegt ihm eine zeitgemäße organisch-chemische Ausbildung am Herzen, die auch Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigt.

 

 

 

lindhorstThisbe Lindhorst

studierte Chemie mit Schwerpunkt Biochemie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie promovierte in Organischer Chemie an der Universität Hamburg unter Anleitung von Professor J. Thiem und verbrachte einen Postdoc-Aufenthalt an der University of British Columbia (UBC) in Vancouver in der Arbeitsgruppe von Professor St. G. Withers. Zurück in Deutschland habilitierte sie sich an der Universität Hamburg und übernahm im Jahr 2000 einen Lehrstuhl für Organische und Biologische Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo sie bis heute lehrt und forscht. Ihre Forschungsinteressen haben einen Schwerpunkt in den modernen Glycowissenschaften. In den Vorstand der Liebig-Vereinigung wurde sie im Jahr 2008 zum zweiten Mal gewählt. Für die GDCh ist sie zur Zeit außerdem als GDCh-Ortsverband-Vorsitzende in Kiel tätig.

 

 

priepkeHenning Priepke

absolvierte sein Chemiestudium in Marburg bzw. Würzburg. Seine Diplom- bzw. Doktorarbeit fertigte er auf dem Gebiet der stereoselektiven Synthese bei Prof. R. Brückner an. Anschließend wechselte er als Schering Postdoctoral Fellow an die Universität Cambridge UK zu Prof. S. Ley, wo er sich mit Reaktivitäts-Tuning durch Schutzgruppen in Glycosylierungsreaktionen  beschäftigte. Ein weiterer Postdoc-Aufenthalt führte ihn nach Basel in die Zentralforschung von Ciba-Geigy. Dort arbeitete er in der Arbeitsgruppe von Dr. B. Ernst auf dem Gebiet der SialylLewisX-Analoga. Seit 1995 ist er bei Boehringer-Ingelheim in Biberach als Laborleiter in der Abteilung Chemische Forschung tätig. Seine bisherigen Forschungsaktivitäten konzentrierten sich auf das Design neuartiger meist heterocyclischer Wirkstoffe zur Bekämpfung von onkologischen, metabolischen und thromboembolischen Erkrankungen. Weiterhin ist er für die Hochschulkontakte mitverantwortlich.