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ORCHEM-Preis für Nachwuchswissenschaftler |
ORCHEM-Preis für Nachwuchswissenschaftler
Die Liebig-Vereinigung für Organische Chemie vergibt zu aktuellen Themen des Fachgebietes an jüngere Wissenschaftler, die sich durch neue, originelle und richtungweisende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Fachgebiet qualifiziert haben, den ORCHEM-Preis für Nachwuchswissenschaftler. Der Preis wird traditionell auf den alle zwei Jahre stattfinden ORCHEM-Tagungen verliehen.
Ausschreibung 2010
Der Preis wird traditionell auf der kommenden ORCHEM 2010 (13.-15. September 2010 in Weimar) verliehen.
Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrer oder Industrievertreter mit verwandtem Verantwortungsbereich. Eigenbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. Über die Auswahl entscheidet eine Jury, der Vertreter aus Hochschule und Industrie angehören, und die vom Vorstand der Liebig-Vereinigung benannt wird.
Der Preis umfasst eine Verleihungsurkunde und ein Preisgeld in Hohe von €5.000.
Vorschläge werden bis 05. Mai 2010 an die GDCh-Geschäftsstelle erbeten.
Dem formlosen Antrag sind ein Lebenslauf und ein kurzes Exposé zur wissenschaftlichen Arbeit beizufügen, wenn möglich in elektronischer Form.
Kontakt:
GDCh-Geschäftsstelle
Dipl.-Ing. Renate Kießling
Varrentrappstr. 40-42
60486 Frankfurt am Main
r.kiessling@gdch.de
ORCHEM-Preisträger
Die Orte beziehen sich auf den Zeitpunkt der Preisverleihung.
Jahr
Name
Begründung
2008
Dr. Peter Spiteller, München
in Anerkennung seiner vielbeachteten Arbeiten zur Isolierung und Strukturaufklärung neuartiger Metabolite höherer Pilze und deren ökologischer Funktion zur Abwehr von Fraßfeinden
2008
Prof. Dr. Magnus Rueping, Frankfurt a. M.
in Anerkennung seiner bahnbrechenden Beiträge im hoch kompetitiven Bereich der Organokatalyse, insbesondere seiner Arbeiten zur enantioselektiven BrØnsted-Säure-Katalyse
2006
Dr. Lutz Ackermann, München
in Anerkennung seiner vielbeachteten Entwicklung luftstabiler Phosphinoxide als Präliganden für Pd-, Ni- und Ru-katalysierte Kreuzkupplungsreaktionen von Chloraromaten
2006
Prof. Dr. Martin Oestreich, Münster
in Anerkennung seiner innovativen Beiträge zur Asymmetrischen Synthese, insbesondere mit Hilfe von bicyclischen Organosiliciumverbindungen mit Si-basierter Chiralität
2004
Dr. Frank Glorius, Mülheim
in Anerkennung seines Designs Bis(oxazolin)-abgeleiteter Carbenliganden für die metallorganische Katalyse und seiner asymmetrischen Hydrierung chiral modifizierter Pyridine
2004
Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Wagenknecht, Garching
in Anerkennung seiner Untersuchungen zum Mechanismus neuartiger, durch Reduktion initiierter Ladungstransferprozesse durch die DNA
2002
Prof. Dr. A. Stephen K. Hashmi, Stuttgart
in Anerkennung seiner Beiträge zur homogenen Gold-Katalyse organischer Reaktionen und zur Chemie von Metallacycloalkanen
2002
Dr. Michael Müller, Jülich
in Anerkennung seiner Arbeiten zur Entwicklung enantioselektiver enzymatischer Synthesen
2000
Dr. Dr. Clemens Richert, Konstanz
in Anerkennung seiner originellen Beiträge zur molekularen Erkennung von Nucleinsäurestrukturen, insbesondere seiner Arbeiten über "molekulare Kappen", die neue Wege für die Entwicklung von Wirkstoffen weisen
2000
Dr. Stefan Bräse, Aachen
in Anerkennung seiner hervorragenden Beiträge zur Organischen Festphasensynthese, die neue Möglichkeiten zur Entwicklung biologisch aktiver Verbindungen eröffnet






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