Festkörperchemie und Materialforschung  Festkörperchemie und Materialforschung


Aktuell

Materialkonzepte für Katalyse und Sensorik
15. Vortragstagung vom 20. bis 22. September in Berlin
www.fkc10.tu-berlin.de/

 

Die Fachgruppe Festkörperchemie und Materialforschung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) wurde 1963 als eine von mittlerweile 26 Fachgruppen gegründet. Rund 700 Chemiker aus Hochschule, Industrie und öffentlichem Dienst haben sich zu einem kompetenten Forum für Fragestellungen der anorganischen Materialwissenschaften in Forschung, Anwendung und Lehre zusammengeschlossen. Etwa 65% der Mitglieder sind im Hochschulbereich tätig, die übrigen kommen aus der Industrie oder sind selbständig.

Entwicklung der Fachgruppe

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich jedoch das Arbeitsgebiet der Festkörperchemie erheblich verbreitert. Waren zunächst neben der Festkörpersynthese die Strukturbestimmungsmethoden und Thermodynamik dominierende Themen, konzentriert sich das Interesse nun auch auf innere Festkörpereigenschaften, Oberflächenphänomene, Festkörperkinetik sowie die Modellierung von Festkörpern. Mit Hilfe moderner physikalischer Untersuchungstechniken können auch komplexe Systeme analysiert und gezielt bearbeitet werden.

Mittlerweile besitzt die Materialwissenschaft, in der Chemiker, Physiker und Ingenieure eng zusammenarbeiten, eine Schlüsselstelle in der Technologie und ist unentbehrlich für die Entwicklung neuer Werkstoffe. Die Festkörperchemie stellt für die Materialforschung wichtige Grundlagen bereit. Sie erarbeitet das chemische Verständnis für neue Materialien und trägt mit dem Auffinden neuer Verbindungen sowie der Untersuchung ihrer Strukturen und Eigenschaften wesentlich zum Fortschritt auf dem Gebiet der Materialwissenschaften bei.

Aktivitäten und Positionen

Die Mitglieder der Fachgruppe beschäftigen sich mit der Erarbeitung neuer Erkenntnisse zu Fragestellungen aus dem Bereich der kondensierten Materie und der Schaffung von Grundlagen für die entsprechenden technischen Gebiete.

Die Fachgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, durch Stellungnahmen und Positionspapiere wissenschafts- und forschungspolitische Akzente im Bereich der Festkörperchemie/Materialwissenschaften zu setzen, angemessene Rahmenbedingungen für das Fachgebiet zu schaffen und die Position der Grundlagenforschung in diesem Bereich zu stärken.

Initiativen und Forderungen

Die rasch voranschreitende interdisziplinäre wissenschaftliche und technische Entwicklung auf dem Gebiet der Materialwissenschaften erfordert eine systematische Einbindung der Festkörperchemie bei Technologieprogrammen zur Materialentwicklung. Daher kooperiert die Fachgruppe mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft , Forschung und Technologie (BMBF) und verwandten wissenschaftlichen Gesellschaften, Gremien und Instituten auf nationalem und internationalem Gebiet.

Eine sachlich fundierte Information der Öffentlichkeit ist unumgänglich, um ein angemessenes Verständnis für wissenschaftliche und technische Entwicklungen zu vermitteln. Die Fachgruppe unterstützt daher Initiativen und Projekte, die dazu dienen, der Presse fachlich fundierte Informationen zu aktuellen Themen zu liefern.

Die Fachgruppe gibt Impulse für Förderprogramme des Bundes und der EU im Bereich der Technologien des 21. Jahrhunderts (z.B. neue Werkstoffe, Nanotechnologie) und bemüht sich um aktive Beteiligung an den zugehörigen organisatorischen und personellen Entwicklungen.

Vorstand

Vorsitzender

Prof. Dr. Wolfgang Bensch
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Anorganische Chemie
E-Mail: wbensch@ac.uni-kiel.de

Stellvertretender Vorsitzender

Dr. Frank Rosowski
BASF SE, Ludwigshafen
E-Mail: frank.rosowski@basf.com

 

Mitglieder

Prof. Dr. Barbara Albert
Technische Universität Darmstadt
Eduard-Zintl-Institut für Anorganische
E-Mail: albert@ac.chemie.tu-darmstadt.de

Prof. Dr. Yuri Grin
Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden
E-Mail: juri.grin@cpfs.mpg.de

Prof. Dr. Jürgen Janek
Justus-Liebig-Universität Gießen
Physikalisch Chemisches Institut
E-Mail: juergen.janek@phys.chemie.uni-giessen.de

Prof. Dr. Wolfgang Schnick
Ludwig-Maximilians-Universität München
Department Chemie
E-Mail: wsc@cup.uni-muenchen.de

Christoph Schnitter
H.C. Starck GmbH, Goslar
E-Mail: christoph.schnitter@hcstarck.com

Kontakt in der GDCh-Geschäftsstelle

Ulrike Bechler
Gesellschaft Deutscher Chemiker
Postfach 90 04 40
60444 Frankfurt am Main
Telefon: 069/7917-363
Telefax: 069/7917-1363>
E-Mail: u.bechler@gdch.de

 

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