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Vorstand
Dr. Petra Schultheiß-Reimann studierte an der Johannes Gutenberg Universität Mainz Diplom-Chemie und promovierte in Organischer Chemie auf dem Gebiet der Glykopepetid-Synthese bei Prof. Horst Kunz. Nach den Geburten ihrer beider Kinder folgte eine längere Familien-Pause.
1992 begann ihre berufliche Karriere bei Merck KGaA, Darmstadt im wissenschaftlichen Pharma-Außendienst. Nach der Weiterqualifikation in Betriebswirtschaft und Marketing arbeitete sie bei Merz Pharmaceuticals, Frankfurt, als Produktmanagerin.
2007 übernahm sie die Aufgabe einer Global Marketing Managerin der Clariant Produkte GmbH Deutschland in der Division Pigmente & Additive.
Im Sommer 2009 kehrte sie der Industrie den Rücken und nahm eine Stelle als
Chemielehrerin an der I.E. Lichtigfeld-Schule in Frankfurt an.
Petra Schultheiß-Reimann ist seit 1991 GDCh-Mitglied sowie Gründungsmitglied des Arbeitskreises Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) und war in der bisherigen AKCC-Arbeitsgruppe "Beruf & Karriere" seit 2005 aktiv.

Prof. Dr. Katharina Al-Shamery studierte Chemie an der Georg-August Universität Göttingen und an der Université de Paris Sud, Orsay, Frankreich. Im Jahr 1989 schloss sie ihre Doktorarbeit in Physikalischer Chemie im Arbeitskreis von Prof. Dr. Martin Quack an der ETH Zürich auf dem Gebiet der Moleküldynamik ab.
Nach einem Postdoktorandenaufenthalt an der Universität Oxford, UK im Arbeitskreis von Prof. Dr. C. J. S. M. Simpson arbeitete sie an ihrer Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum im Arbeitskreis von Professor Dr. H.-J. Freund zur Stereodynamik laserinduzierter Oberflächenreaktionen, die sie 1996 abschloss. Dabei unterstützte sie das Land Nordrhein-Westfalen 5 Jahre mit einem Lise-Meitner Habilitationsstipendium für Frauen.
Kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes folgte sie Freund an das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck Gesellschaft in Berlin. Im Jahr 1997 wurde sie mit dem Nernst-Haber-Bodenstein Preis der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie ausgezeichnet. Ein halbes Jahr später erhielt sie eine C3-Stelle für besonders herausragende Frauen in der Max-Planck-Gesellschaft.
Sie folgte im Jahr 1998 ihrem ersten Ruf auf eine C3-Stelle an der Universität Ulm. Ein halbes Jahr später nahm sie eine C4-Position an der Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg an, wo sie seitdem forscht und im Schnitt eine fünfzehnköpfige Mitarbeitergruppe leitet. Im Jahr 2001 erfolgte die Geburt ihres zweiten Kindes.
Al-Shamery hat den Aufbau eines Schülerlabors für Grundschüler in Oldenburg (ChemOl) in der Aufbauphase unterstützt und war Initiatorin des Frühstudierendenprogramms an der Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg.
Im Jahr 2006 gründete sie das Center of Interface Science der Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Bremen, in dem rund 30 Arbeitsgruppen im Bereich der Oberflächenforschung zusammengefasst sind und dem sie als Gründungsdirektorin vorsteht. In ihrer Hochschule hat sie auf verschiedenen Ebenen der akademischen Selbstverwaltung mitgewirkt. In der Deutschen Bunsen-Gesellschaft war Al-Shamery zunächst in der Unterrichtskommission und seit 2007 im permanenten Ausschuss der Gesellschaft tätig.
Im Jahr 2008 wurde sie als Fachkollegiatin der DFG gewählt. Im selben Jahr erhielt sie für die Dauer von einem halben Jahr ein Radcliff fellowship der Universität Harvard, Cambridge, US. Al-Shamery arbeitet im Bereich nanostrukturierter Oberflächen, zeitaufgelöster Nanophotonik, Oberflächen(photo)chemie, Modellkatalyse und Dünnfilmprozessierung.

Dr. Barbara Elvers studierte Diplom-Chemie an der Universität Hamburg und promovierte im Arbeitskreis von Prof. Paulsen mit einer Arbeit auf dem Gebiet der analytischen Kohlenhydratchemie. Von 1978 bis 1979 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich Endokrinologie der Universität Hamburg, danach war sie bis Mitte 1980 als Visiting Scientist beim Stanford Research Institute, Menlo Park, Kalifornien tätig.
Von 1981 bis 1984 lebte sie mit ihrer Familie in den Niederlanden, wo sie wegen der Betreuung ihrer beiden kleinen Kinder nicht berufstätig war.
Seit 1985 arbeitet sie für VCH (jetzt Wiley-VCH), zunächst freiberuflich als Übersetzerin für Chemie-Lehrbücher, seit 1987 als Redakteurin für Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry. Wegen erneuter Auslandsaufenthalte in Schweden und Norwegen, gefolgt vom Umzug nach Hamburg 1996 ist sie seit 1992 als freiberufliche Redakteurin für den Ullmann tätig, seit 2008 als Senior Commissioning Editor. Seit 1999 ist Frau Dr. Elvers außerdem Chefredakteurin der Wiley-VCH Zeitschrift Starch/Stärke.
Sie ist seit 1988 GDCh-Mitglied, seit 2002 Mitglied des AKCC.
Dr. Monika Heisterkamp hat in Dortmund Diplom-Chemie studiert und an der Universität Antwerpen (Belgien) in analytischer Chemie auf dem Gebiet der chromatographischen Trennmethoden mit Detektion durch Plasmaspektrometrie promoviert. Während der Promotion war sie auch Gastwissenschaftlerin an der Indiana University, USA.
Ihre Karriere in der Industrie begann Dr. Heisterkamp 2001 als Applikationsspezialistin und Junior-Produktmanagerin für Laboranalyse-Systeme zur Materialcharakterisierung.
Im Jahr 2004 wechselte sie als Produktmanagerin für Messsysteme für die Prozessanalytik zu Endress+Hauser Conducta in Gerlingen (bei Stuttgart). Schwerpunkte sind dabei u. a. internationales Produktmanagement und technisches Marketing sowie branchenspezifische Anforderungen für Produkte und Lösungen für die chemische & pharmazeutische Industrie im Bereich Prozessanalysentechnik. Seit 2008 leitet sie die Abteilung Marketing Technik und ist für das gesamte Produktmanagement und die technische Dokumentation verantwortlich.
Dr. Heisterkamp ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) und seitdem in der bisherigen Arbeitsgruppe "Beruf & Karriere" aktiv, die sie 2006 auch leitete. Seit 2005 ist sie Mitglied des Vorstands und koordiniert und leitet dort seit 2007 die regelmäßigen Meetings und Aktivitäten des Mitgliederforums.






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