AK Prozessanalytik  AK Prozessanalytik


Arbeitskreis Prozessanalytik

Mitglieder des Arbeitskreis sind Personen, die an der Prozessanalytik chemischer und physikalischer Prozesse interessiert sind. Er ist ein Arbeitskreis innerhalb der Fachgruppe Analytische Chemie der GDCh. Der Arbeitskreis spricht Chemiker, Ingenieure, Physiker; akademische Institute, Behörden, Vertreter der Industrie an.

Der Arbeitskreises bietet für Industrieanwender und Forscher im Bereich der Prozessanalytik im deutschsprachigen Raum ein Forum und eine Wissensplattform. Dieses Forum ist zugleich auch Schnittstelle zu den Organisationen auf dem Gebiet der Prozessanalytik in der EU.

Der Arbeitskreis soll ein sachverständiges Gremium auf dem speziellen Arbeitsgebiet darstellen, das Ergebnisse und Verfahren beurteilen kann.

Flyer  (als pdf),

Weitere Informationen finden die Mitglieder des AK auf den geschützten Seiten unter MyGDCh.

Der Arbeitskreis definiert sein Tätigkeitsfeld wie folgt:

Die Prozessanalytik fasst die Techniken und Methoden zur

 - Prozessanalytik (im Sinne von Methoden zur Prozessverfolgung)
 - Simulation und Modellierung, Kenntnis von Stoff- und Prozessdaten
 - Datenanalyse und
 - Prozesssteuerung

zusammen.

Die Zielsetzung von Prozessanalytik besteht darin, Prozessautomatisierung und –optimierung für

- konstante Produktqualität
- niedrige Kosten
- sichere und umweltverträgliche Prozesse

zu erhalten.

Die Ziele des Arbeitskreises sind:

  • Plattform für Personen und Organisationen zu sein
  • Wissenschaftliche Interessensgemeinschaft zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Know-How auf dem Gebiet der Prozessanalytik zu sein
  • Ansprechpartner in der Chemie für andere naturwissenschaftliche Disziplinen in Bezug auf Fragen der Prozessanalytik zu sein
  • über Austausch, strategische Diskussionen und Vorhaben hinaus, gezielte Projekt- und Entwicklungsförderung zu betreiben, sowie internationale Kontakte zu etablieren, wo bisher kein koordiniertes Vorgehen (z.B. als Antwort auf internationale/gesetzliche  Regularien wie die FDA-PAT-Initiative oder OSHA Standards (1910,31); EN 54; NFPA 72; TRAS 410) vorliegt
  • bei der Ausarbeitung von Normen und Richtlinien, die sein Arbeitsgebiet betreffen mit zu wirken; dabei soll eine enge Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Arbeitsgruppen gepflegt werden (z.B. Namur AK 3.6). Der Arbeitskreis soll in Gutachten Stellung nehmen zu messtechnischen und analytischen Problemen, die Bedeutung für Gesetze und Verordnungen staatlicher Institutionen erlangen. Er soll Beratertätigkeit und Schiedsrichterfunktionen übernehmen.
  • Know-How auf dem Gebiet der Prozessanalytik zu verbreiten (z.B. durch Tagungen und Fortbildungen)
  • Schnittstellen zur internationalen Scientific Community zu etablieren und
  • Champion für Stärkung des Stellenwerts der Prozessanalytik an Universitäten und Fachhochschulen zu sein (künftig mehr Berücksichtigung in Lehrplänen).

Kontakt in der GDCh-Geschäftsstelle

Gesellschaft Deutscher Chemiker
Mitgliedermarketing / Fach- und Regionalstrukturen
Dipl.-Ing. Renate Kießling
Postfach 90 04 40
60444 Frankfurt am Main

Tel.: 069/7917-580
Fax: 069/7917-1580
E-Mail:
r.kiessling@gdch.de

Mitgliedschaft

Der AK ist bezüglich der Mitgliedschaft offen für alle auf dem Gebiet der Prozessanalytik arbeitenden Personen und Organisationen. Anträge auf Mitgliedschaft im AK Prozessanalytik müssen von zwei AK - Mitgliedern befürwortet werden. Mitglieder des AK können werden:
- GDCh- Mitglieder, die bereits ordentliches Mitglied der GDCh- Fachgruppe "Analytische Chemie" sind oder ihren Beitritt zu dieser Fachgruppe erklären;
- Interessenten mit Studiumsabschluss (Bachelor, Master, Diplom (FH oder Uni)), die - ohne selbst Chemiker zu sein - der Fachgruppe "Analytische Chemie" als ordentliches Mitglied und deshalb der GDCh als assoziiertes Mitglied beitreten;
- Interessenten, die im Rahmen des AK als Gäste tätig sein möchten.

Weitere Einzelheiten in den Arbeitsrichtlinien

Weitere Informationen, auch zum Arbeitskreis, finden Sie auf den Seiten des Analytic Journals.