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| 21 Chemie und Energie:Chemiker wollen zu Energiefragen enger zusammenarbeiten |
21/09
08. Mai 2009
Am 11. Mai 2009 trifft der Vorstand der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Chemie und Energie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) erstmals in Ludwigshafen zusammen, um Konzepte und Strategien für künftige Aktivitäten zu konkretisieren. Neben der bereits anlässlich des Gründungstreffens im März beschlossenen Teilnahme am Wissenschaftsforum Chemie 2009 in Frankfurt sollen vor allem Workshops und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Chemie und Energie in naher Zukunft angeboten werden. Außerdem soll eine Expertenmatrix weiter ausgearbeitet werden, in der Arbeits- und Wissensschwerpunkte von Chemikern zu unterschiedlichen Themen auf dem Energiesektor wie neue Materialien für Solarzellen, Brennstoffzellen oder Wasserstoffspeicher wiedergegeben sind. „Außer einer Intensivierung des Gedankenaustauschs unter Wissenschaftlern will die Arbeitsgemeinschaft vor allem mit Lehrern, Politikern und Journalisten ins Gespräch kommen“, äußerte sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Dr. Sigmar Bräuninger, BASF SE. Und seine Stellvertreterin, Professor Dr. Claudia Wickleder, Universität Siegen, ergänzt: „Ganz wichtig ist zunächst auch, unsere Mitgliederbasis zu verbreitern, um dem Thema und der AG mehr Gewicht zu verleihen.“ Dr. Hermann Pütter, Koordinator Chemie und Energie bei der GDCh und Initiator der Arbeitsgemeinschaft, hatte zum Gründungstreffen bereits 32 Mitglieder zusammengeführt.
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 28.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 26 Fachgruppen und Sektionen und zudem weitere Arbeitskreise und Arbeitsgemeinschaften, darunter die AG Chemie und Energie. Zu Beginn des Jahres 2006 startete der damalige GDCh-Präsident die GDCh-Energie-Initiative, mit der Chemiker aufgerufen wurden, aktiv an der Lösung der Energiefragen mitzuwirken.






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