Gehaltsumfrage


Deadline: 31.03.2010: Gehaltsumfrage

Verdienen Sie genug?

Zum siebten Mal ruft die GDCh ihre in der Industrie tätigen Mitglieder zur Gehaltsumfrage auf. Ein neuer Fragebogen und eine wissenschaftliche  Auswertung werden künftig detailliertere Aussagen ermöglichen.

Werden Sie angemessen bezahlt oder sollten Sie beim nächsten Gehaltsgespräch mehr fordern als bisher? Antwort auf diese Frage gibt die nächste gemeinsame Gehaltsumfrage von GDCh und VAA, in der die Gehälter des Jahres 2009 abgefragt werden. Die Daten erlauben es den Teilnehmern, ihr persönliches Einkommen mit dem Gehaltsniveau aller aktuell teilnehmenden GDCh- und VAA-Mitglieder zu vergleichen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gehaltsreports berücksichtigt die GDCh/VAA-Umfrage neben anderen Faktoren auch die Zahl der Berufsjahre. Wie in den Vorjahren wird die Gehaltsumfrage gemeinsam mit dem Verband der Angestellten Akademiker und Leitenden Angestellten der Chemischen Industrie (VAA) durchgeführt. Die große Teilnehmerzahl einer gemeinsamen Befragung stellt sicher, dass die Daten statistisch sinnvoll ausgewertet werden können. Seit der Teilnahme der GDCh-Mitglieder können auch Informationen über Gehaltsstrukturen von Chemikerinnen und Chemikern erhalten werden, die außerhalb der chemischen Großindustrie arbeiten. Diese sind unter den GDCh-Mitgliedern häufig, unter den VAA-Mitgliedern dagegen selten vertreten, sodass dieser Bereich erst seit der Teilnahme der GDCh-Mitglieder an der Gehaltsumfrage abgebildet wird.

Neue Auswertung seit 2009

Auch für diejenigen, die schon häufiger an der Gehaltsumfrage teilgenommen haben, war im letzten Jahr einiges neu: Die Auswertung wurde 2009 erstmals am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Personal und Organisation an der Universität Würzburg vorgenommen. Der Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Christian Grund beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen des Personalmanagements und Vergütungssystemen. Damit wurde die Auswertung auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt und in die Forschung des Lehrstuhls eingebunden. Die wichtigste Neuerung war, dass künftig auch so genannte Längsschnittbetrachtungen durchgeführt werden, bei denen die individuelle Gehaltsentwicklung der Teilnehmer über mehrere Jahre verfolgt wird. Dadurch lässt sich zum Beispiel der Einfluss eines Auslandsaufenthaltes oder eines Stellenwechsels auf das Gehalt feststellen. Voraussetzung dafür ist neben der entsprechenden Anpassung des Fragebogens, dass jedem Teilnehmer bei der erstmaligen Teilnahme eine nicht änderbare Identifikations- oder Teilnehmernummer zugeteilt wird, anhand derer er auch in den Folgejahren eindeutig wieder zu erkennen ist. Auch Teilnehmer, die nicht jedes Jahr, sondern in größeren Abständen teilnehmen, können damit in die Längsschnittbetrachtung eingezogen werden.

Natürlich wird der Datenschutz streng beachtet. Die Zuteilung der Teilnehmernummer erfolgt mit Hilfe einer Verschlüsselungstechnik. Christian Grund und sein Team arbeiten mit den Teilnehmernummern und den zugehörigen Daten, können aber aus den Nummern nicht auf die Mitgliedsnummer und erst recht nicht auf die dazu gehörenden Personen schließen, da sie außer der Teilnehmernummer keine persönlichen Daten erhalten. Die Verbände GDCh und VAA wiederum kennen zwar Mitglieds- und Teilnehmernummer ihrer teilnehmenden Mitglieder, nicht aber die zugehörigen Gehaltsdaten. Sie bekommen die ausgefüllten Fragebögen gar nicht zu Gesicht, denn diese werden von den Teilnehmern direkt an den Lehrstuhl nach Würzburg geschickt.

Um die Längsschnittbetrachtung duchführen zu können und auch, um die Gehaltsumfrage an neuere Entwicklungen der Arbeitswelt anzupassen, wurde der Fragebogen an mehreren Stellen geändert. Neben den schon erwähnten Fragen nach einem Stellenwechsel oder einem beruflich bedingten Auslandsaufenthalt wird nach der Zahl der unterstellten Mitarbeiter und einem Dienstwagen gefragt. Weitere Fragen beschäftigen sich mit der sozialen Situation des Teilnehmers, etwa ob er in einer Partnerschaft lebt oder unterhaltspflichtige Kinder hat, aber auch, wie weit sein Arbeitsplatz von seiner Wohnung entfernt ist. Auch die generelle Zufriedenheit mit seiner beruflichen Tätigkeit wird abgefragt. Die Auswertung all dieser Angaben soll eine umfassende Auskunft nicht nur über die Einkommen sondern generell über Karriereverläufe und die soziale Situation der Teilnehmer geben. Natürlich wird es einige Jahre dauern, bis erste Längsschnittbetrachtungen über mehrere Jahre angestellt werden können.

Fragebogen kommt mit dem Februar-Heft

Wie in den Vorjahren erhalten Mitglieder, die in der Industrie arbeiten, mit dem Februar-Heft den Fragebogen sowie einen vorbereiteten Briefumschlag mit der Adresse des Würzburger Lehrstuhls. Mitglieder, die sowohl in der GDCh als auch im VAA sind, erhalten keinen Fragebogen! Sie werden gebeten, wie in den Vorjahren über den VAA teilzunehmen.

Achtung! Der Fragebogen liegt auf dem Heft, er ist mit dem Deckblatt verbunden, auf das die Postadresse gedruckt ist. Dies wurde notwendig, da die individuelle Teilnehmernummer, die jedem Mitglied zugeordnet wird, oben auf dem Fragebogen stehen muss. Jedes in der Industrie arbeitende Mitglied erhält also seinen persönlichen Fragebogen. Dieser Fragebogen darf demnach nur von dem Mitglied ausgefüllt werden, an das er geschickt wurde.

Den ausgefüllten Fragebogen senden Teilnehmer bis zum 31.03.2010 an Professor Christian Grund, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Personal und Organisation an der Universität Würzburg. Teilnehmer trennen den Fragebogen von dem Blatt mit ihrer Adresse ab, damit die Anonymität der Umfrage gewahrt bleibt. Als Beilagen zu diesem Heft finden Sie einen grünen Umschlag, der bereits mit der Adresse bedruckt ist. Um auch hier die Anonymität zu wahren sollte kein Absender auf dem Briefumschlag stehen.

Wichtig: die Briefe müssen ausreichend frankiert sein. Aus organisatorischen Gründen kann die Poststelle der Universität keine unfrankierten Briefe entgegen nehmen. Nicht ausreichend frankierte Briefe werden also nicht angenommen, sondern von der Post vernichtet.

Mitglieder, die in der Industrie arbeiten, den Fragebogen aber nicht mit ihrem Februar-Heft erhalten haben, können sich an den Karriereservice (karriere@gdch.de) wenden. Sie erhalten dann ihren persönlichen Fragebogen zugeschickt. Natürlich gilt dies auch für Paare, die beide in der Industrie arbeiten, aber nur ein Heft der Nachrichten erhalten.

Ergebnisse nur für Teilnehmer/innen

Wie in den Vorjahren werden nur diejenigen Mitglieder die Ergebnisse erhalten, die an der Umfrage teilgenommen haben. Dazu wird die GDCh eine Liste der Teilnehmernummern der teilnehmenden Mitglieder von Christian Grund erhalten. Aus diesem Grund sollten Sie die Teilenhmernummer nicht entfernen oder unkenntlich machen. Ebenso wie in den Vorjahren erfährt die GDCh damit nur, welche ihrer Mitglieder an der Umfrage teilgenommen haben.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Fragebogen liegt dem Februar-Heft der "Nachrichten" bei. Er ist die zweite Seite des Deckblatts, auf dem die Postadresse steht, liegt also auf dem Heft. Er muss vor dem Versand vom Deckblatt abgetrennt werden. Ein Umschlag zum Versand des Fragebogens liegt bei.
  • Briefumschläge, die nicht oder nicht ausreichend frankiert sind, können vom Empfänger nicht angenommen werden. Der jeweilige Absender nimmt dann nicht an der Umfrage teil.
  • Wie in den Vorjahren werden nur diejenigen Mitglieder die Ergebnisse erhalten, die an der Umfrage teilgenommen haben.
  • Trotz der persönlichen Teilnehmer- oder Identifikationsnummer, die jedem Mitglied zugeordnet wird, bleibt die Anonymität der Umfrage gewahrt.

Informationen zur Gehaltsumfrage finden Mitglieder auch in den Nachrichten aus der Chemie, Januar- und Februar-Ausgabe 2010.

Bitte beachten Sie auch die häufig gestellten Fragen zur Gehaltsumfrage. Für Berufseinsteiger gibt es hier einige Informationen.

 


GDCh-Karriereservice, Postfach 90 04 40, 60444 Frankfurt a.M., karriere@gdch.de