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| 2010, im Jahr der Energie: Jede Woche ein aktueller Beitrag zum Thema Chemie und Energie | |
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| Wöhler-Preis für Ressourcenschonende Prozesse |
Friedrich Wöhler (1800 - 1882) war einer der bedeutendsten Chemiker Deutschlands, ein herausragender Experimentator, der mit der Harnstoffsynthese die Schranke zwischen anorganischer und organischer Chemie durchbrach und auf beiden Gebieten außerordentlich erfolgreich arbeitete. Nach ihm benannte zunächst die Chemische Gesellschaft der DDR einen 1960 gestifteten Preis, der bis 1991 verliehen wurde. Auf Beschluss des GDCh-Vorstands wurde 1997 die ehemalige Auszeichnung der CG wieder aufgenommen und mit der neuen teildisziplinenübergreifenden wissenschaftlichen Widmung "Ressourcenschonende Prozesse" neu gestiftet. Der Preis kann jährlich vergeben werden und ist mit einem Geldbetrag verbunden. Ausgezeichnet werden innovative Forschungsbeiträge, deren zukunftsorientierter Modellcharakter im gesamten Feld der Chemie zu höherer Umweltverträglichkeit sowie zu verantwortungsbewusster Nutzung vorhandener bzw. Erschließung neuer Ressourcen führen kann. Die prämierte Arbeit soll auch dazu führen, sich selbst tragende Entwicklungen in der Chemie - auch in der Grundlagenforschung - in dieser Richtung einzuleiten und diese fortzuführen.
Inhaber des Wöhler-Preises für Ressourcenschonende Prozesse
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1998 |
Hans Peter Rath, Ludwigshafen, BASF AG |
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2000 |
Karlheinz Hill, Düsseldorf, Cognis GmbH |
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2002 |
Christian Wandrey, Jülich und Bonn |
| 2005 |
Torsten Groth, Leverkusen, Lanxess Deutschland GmbH |
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2007 |
Jürgen O. Metzger, Oldenburg |
| 2009 | Walter Leitner, Aachen |






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