Deutsch
| 
English
|
| Aktuelle Wochenschau | |
| 2010, im Jahr der Energie: Jede Woche ein aktueller Beitrag zum Thema Chemie und Energie | |
| Nachrichten aus der GDCh | |
| Aktuelles ... | ....mehr |
| 27.08.2010 Umwelt 2010: Von der Erkenntnis zur Entscheidung Mehr... | |
| 26.08.2010 Career Days in Nürnberg Mehr... | |
| 25.08.2010 Die GDCh lädt Medienvertreter zur Pressekonferenz nach Nürnberg ein Mehr... | |
| ...und Wichtiges | ....mehr |
| 21.06.2010 Journal Impact Factors: GDCh-Zeitschriften weiter auf Erfolgskurs! Mehr... | |
| 11.06.2010 Neuer Online-Service: ChemistryViews.org Mehr... | |
| 06.05.2010 Ausschreibung für GDCh Preise 2011 eröffnet! Mehr... | |
| Weitere Nachrichten finden Sie unter NEWS | |
| News from Angewandte Chemie | |
| Hot Paper: Polyfluorophores on a DNA Backbone: Sensors of Small Molecules in the Vapor Phase Lesen... | |
| Hot Paper: A Nanoscale Jigsaw-Puzzle Approach to Large π-Conjugated Systems Lesen... | |
| VIP: Chitin–Silica Nano-Composites Through Self-Assembly Lesen... | |
| Chem.de | |
| Informations- und Wissensplattform Chemie Chem.de | |
| Richard-Kuhn-Medaille (bis 2002) |
Richard-Kuhn-Medaille
Zur Erinnerung an Richard Kuhn (1900 - 1967), dem bedeutenden Naturstoffchemiker, dem 1938 für seine Arbeiten über die Carotinoide, das Vitamin A und das Vitamin B2 der Nobelpreis für Chemie verliehen wurde, stiftete die BASF AG, Ludwigshafen, 1968 bei der GDCh die Richard-Kuhn-Medaille. Die Goldmedaille und ein Geldbetrag werden seit 1996 aus den Erträgen eines Sondervermögens für Auszeichnungen bei der GDCh finanziert. Der Preis wird höchstens alle zwei Jahre verliehen, und zwar an in- und ausländische Wissenschaftler/innen, die sich besondere Verdienste auf dem Gebiet der Biochemie erworben haben. Der/die Preisträger/in soll über seine/ihre Arbeit auf einer GDCh-Veranstaltung in einem Richard-Kuhn-Gedächtnisvortrag berichten und einen entsprechenden Beitrag in der GDCh-Zeitschrift "Angewandte Chemie" veröffentlichen.
Der GDCh-Vorstand hat im Jahr 2005 beschlossen, die Richard-Kuhn-Medaille nicht mehr zu verleihen. Der Vorstand zieht damit die Konsequenz aus Recherchen über Richard Kuhns Verhalten während der Zeit des Nationalsozialismus. Auch wenn die Frage, ob Kuhn ein überzeugter Nationalsozialist oder nur ein karriereorientierter Mitläufer war, nicht abschließend geklärt werden kann, ist unumstritten, daß er das Nazi-Regime administrativ, organisatorisch und insbesondere durch seine wissenschaftliche Arbeit unterstützt hat. Ungeachtet der fachlichen Leistungen hat sich Kuhn vor allem durch die unreflektierte Giftgasforschung, aber auch durch sein Verhalten gegenüber jüdischen Kollegen als Vorbild und damit als Namensgeber einer wichtigen Auszeichnung der GDCh disqualifiziert.

Inhaber der Richard-Kuhn-Medaille
|
1968 |
Hans-Georg Zachau, München |
|
1970 |
Kurt Wallenfels, Freiburg |
|
1974 |
Hermann Schildknecht, Heidelberg |
|
1978 |
Helmut Zahn, Aachen |
|
1980 |
Burchard Franck, Münster |
|
1984 |
Lothar Jaenicke, Köln |
|
1987 |
Robert Huber, Martinsried |
|
1990 |
Ernst Bayer, Tübingen |
|
1992 |
Konrad Sandhoff, Bonn |
|
1995 |
Ekkehard Winterfeldt, Hannover |
|
1998 |
Wolfgang Steglich, München |
|
2000 |
Fritz Eckstein, Göttingen |
|
2002 |
Alfred Wittinghofer, Dortmund |






Deutsch
