Namensvorlesungen


Die Gesellschaft Deutscher Chemiker hat eine Reihe von Namensvorlesungen eingerichtet, die als besondere Auszeichnung an bedeutende Wissenschaftler/innen des Auslandes vergeben werden. Die traditionsreichste dieser Namensvorlesungen ist die August-Wilhelm-von-Hofmann-Vorlesung, bei der der/die Eingeladene in Abstimmung mit dem Auswahlausschuss in der Regel an drei deutschen Hochschulen im Verlaufe einer Semesterwoche Vorträge aus seinem/ihrem Forschungsgebiet hält.

Nach dem Vorbild dieser Vorlesung hat die GDCh in bilateralen Abkommen mit Partner-Gesellschaften in Europa Namensvorlesungen auf Gegenseitigkeit eingerichtet. Es sind dies

Jede wissenschaftliche Gesellschaft wählt den/die Wissenschaftler/in aus, der/die aus dem jeweils anderen Land eingeladen werden soll. Die Vorträge sollen im Gastland an möglichst drei Hochschulorten gehalten werden. Nach den Vereinbarungen kann jährlich, mindestens aber alle zwei Jahre, die jeweilige Namensvorlesung in jedem der beiden Länder stattfinden.

Für die Hebräische Universität Jerusalem hat die GDCh die Richard-Willstätter-Vorlesung eingerichtet, zu der im Wechsel israelische Wissenschaftler/innen von der HUJ nach Deutschland und umgekehrt deutsche Wissenschaftler/innen an die HUJ eingeladen werden. Die Finanzierung hat die GDCh übernommen.